| Gallery clacique daRum wars manchmal recht lustig im Bus ;)
Isla de Margarita - Karibik 18.04.2008 23:04:08 (View count: 1631) Hallo zusammen. Ich bin wieder einmal unterwegs, diesmal in Venezuela und werde von Zeit zu Zeit meine Eindruecke hier veroeffentlichen.
Die erste Station meiner Reise ist die Isla de Maragarita in der Karibik. Sie gehoert zu Venezuela und ist in Europa vor allem als Ziel fuer Badeferien bekannt. Ich bin aber, neben dem Baden, damit beschaeftigt ein par Brocken Spanisch zu lernen, damit ich nachher auf dem Festland beim Reisen auch die wichtigsten Saetze zustande bringe. Vor mittlerweile bald einer Woche bin ich gestartet, mit 2 Stunden Schlaf (wenns nach Guegi gegangen wære (norwegischer pc), dann hætten wir durchgemacht) gings frueh los. Nach einem Flug von Zuerich nach Fankfurt gings weiter nach Caracas (10h). Dabei gab es stændig etwas zu tun (Essen, 2 Super Filme und ein paar Einreise-Formalitæten und Campari Soda, ja das gibts bei Lufthansa), so kam ich leider nicht so recht zum schlafen. In Caracas angekommen musste ich rund 4 h auf den Weiterflug (natuerlich mit einem topmodernen Flieger (DC9, wird seit etwa 20 jahren nicht mehr gebaut) ) auch die Insel warten und so waren die 45 Minuten Flug recht spannend. Habe auch noch ein wenig Geld gewechselt und wurde nicht mal extrem uebers Ohr gehauen. Ich wurde abgeholt und zu meiner Gastfamilie gebracht, wo ich nach 24 Stunden Reise, ziemlich schnell einschlief. Am Sonntag erkundete ich mit Oskar (aus Norwegen), der mir jetzt auch seinen PC leiht, die Umgebung und den ersten Strand (Karibik,so richtig mit Palmen und so! Und DJ Bobo) und dort gabs neben ein paar Bierchen auch einen wunderbaren Sonnenbrand (trotz Daylong 25, Wolken und obwohl ich eigentlich nicht empfindlich bin und ungefæhr keine Minute an der Sonne lag! Da muss ich durch, gremele, gremele). Das Zimmer bei der Gastfamilie (Graciela und Rafael ) ist gut und auch das Essen ist sehr geniessbar. Und Gabriella aus Biel, die auch hier wohnt und an unserer Schule lernt, muss noch ziemlich oft den Dolmetscher fuer Oskar und mich spielen. (Sie ist bei den Fortgeschrittenen) Seit Montag gehe ich nun zur Schule. Ich bin mit Oskar zusammen eine Klasse (Anfænger) und unserer lehrerin Nathaly ist recht cool drauf. Im Moment lerne ich zwar mehr Englisch als Spanisch, da der unterricht auf Englisch ist, aber das wird schon noch. (Ist manchmal recht anstrengend, alles immer zweimal zu uebersetzen).Unser Tagesablauf seit Montag: Morgenessen, Schule (wir geben alles und koennen trotzdem noch nichts) und dann ab an den Strand. Zum Teil als Ausflug mit den Leuten von der Schule, oder dann einfach nur Oskar, Gabriella und ich (mit dem Taxi fuer so 10 Fr fuer 20 Minuten Fahrt). Am Mittwoch waren wir in der Laguna de Restinga (einer riesigen Lagune) mit dem Boot unterwegs, war noch eindruecklich. Im Ausgang waren wir noch nicht so richtig, da unter der Woche nicht wirklich was læuft und jetzt sowieso Nebensaison ist und es fast keine Touris hat. Zudem macht das Klima und der Strand recht muede. Einkaufen, Geldwechsel und Taxis und Sicherheit Hier gibts fast alles zu kaufen vor allem aus den USA , Import-Produkte sind z.T. sehr teuer, aber man muss ja auch keine Lindt-Schoggi oder Wernli-Guetzli (!) kaufen. Und beim Ausgang des Supermarktes wir die Quittung abgestempelt (?) und man darf z.b. max. 2 Kg Zucker aufs Mal kaufen und Milch gibt es im Moment nur als Pulver von Nestle, da die Bauern (Hugo sei Dank)einen unrealistischen, staatl. Maximalpreis(!) bekommen und darum aufhoeren. Die Wechselkurse sind auch sehr unterschiedlich (offiziell 2.15 Bolivares fuer 1 Dollar und auf dem Schwarzmarkt, was uebrigens sehr gut klappt gibts 3.2 ! Alles in allem ist es hier recht sicher, man muss halt einfach ein wenig Vorsichtig sein und gewisse Regeln einhalten. Die offiziellen Taxis sind unser Hauptverkehrsmittel, vor allem bei Dunkelheit (ab 18.30Uhr) læauft man nicht mehr zu Fuss herum. Punkt. Diese sind aber recht billig und meistens sind wir eh zu zweit oder mehr. Auch ein inoffizielles hatten wir schon (Ford (?) Malibu, etwa 30jæhrig und am auseinanderfallen. So ein richtig alter AMI-Schlitten. War sehr lustig. Es hat eh sehr viele alte verlotterte AMI-Schlitten aus den Boom-Jahren. So das reicht mal fuers erste. Ich hoffe es konnten alle einigermassen folgen. Bin noch gut eine Woche hier, bevor ich dann in Caracas Pasi Herzog treffe, mit dem ich dann noch vier Wochen das Festland unsicher machen werde. Ich hoffe bis dann meinen Sonnenbrand gegen etwas Bræune eingetauscht, ein wenig Spanisch gelernt und auch ein wenig Fiesta gemacht zu haben. Einfach die Karibik geniessen.
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