| Gallery Weg zu den BlueMountains
22. März bis 9.April Victoria / NSW / Queensland 12.04.2008 09:11:54 (View count: 1467) 22.3 - 9.422.3 (ca. 25° C)Das Festland hat uns wieder, und wir geniessen das ein bisschen wärmere und sonnigere Wetter. Die Fahrt ging durch Melbounre am Samstagmorgen um 7.00 Uhr. Es hatte kaum Verkehr, und wir haben so die Stadt sehr schnell durchquert. Danach weiter Richtung Südosten, Entlang der Küste. Wir genossen die verschiedenen Strände zwischen Cape Paterson und Inverloch, rund 100km südöstlich von Melbourne. Noah probierte die Kunst des Wellenreitens mit seinem Bodyboard aus, bis er das erste Mal Salzwasser schluckte, danach war das Brett für eine Weile nicht mehr interessant. Da es so viele Leute an Ostern in diese Küsteregion zieht, sind alle Campingplätze in der Nähe des Strandes ausgebucht. Der nahste freie Campingplatz, war ist in Leongatha im Innland rund 30 km entfernt vom Strand. 23.3 (ca. 25° C, ab späteren Nachmittag regen))Wir bleiben zwei Nächte auf dem gleichen Campingplatz und sind von Leongatha in den südlichliegenden Wilsons Promotry Nationalpark gefahren. Angekommen im Hauptort des Nationalparks Tidal River, waren wir froh, dass wir keinen von diesen rund 400 Plätzen auf dem Camingplatz ergattern konnten. Die Leute sassen buchstäblich aufeinander und der Geräuschpegel auf diesem Campingplatz war viel zu hoch, so dass wohl alle wilden Tiere das Weite suchten. Möwen waren die einzigen Tiere hier, mit Aussicht auf unbeobachtete Fressalien. Uns hielt es nicht lange in diesem Park, nach einer Wanderung an die Squeaky Beach mit weissem Sand, sind wir wieder zurück gefahren und haben uns einen Strand gesucht, wo nicht all zu viele Leute badeten. Wieso Squeaky Beach (quietschende Beach)? wenn man sich auf dem tockenen, festegdrückten Sand fortbewegt, ertönt durch die Reibung eines granitartigen Steines ein Quietschen im Sand. Der Nationalpark wäre sehr interessant und lohneswert, denn er hat 1A Strände, wie auch für diverse Wanderungen in diesem Granitvorgebirge, doch nicht während der Feiertage. Am Nachmittag genossen wir den Strand, bis kleine fliegende Ameisen wie Kamikaze-Piloten auf Irene einflogen und stachen. Ein weiss-roter Dalmatiner! Nein, es war nicht ganz so schlimm. Irene hatte einfach rund 4 Wochen nicht mehr geduscht und ist so natürlich ein richtiger Anziehungspunkt geworden. J. 24.3 (ca. 25° C , am Abend regen)Die heutige Fahrt von Leongatha nach Lakes Entrance (ca. 250 km) war nichts besonderes. Der Himmel zeigte sich von seiner grauen Seite, liess aber erst am Abend die Tropfen fallen. Die Landschaft wurde erst wieder an der Küste interessant, im Inland waren vor allem im Bereich von Moe viele Kohlekraftwerke und Kohleminen zusehen. Lake Entrance dagegen ist die Riviera für die Aussies, zahlreiche Buchten, mildes, sonnenreiches Klima mit einer üppigen mediterraner Vegetation. In der Hochsaison hat es bis zu 10 mal so viele Besucher wie Einwohner. Die Einwohnerzahl liegt bei ca. 4000 Personen. Eine Kette von Lagunen und Seen bilden ein ideales Revier für Angler und Segler. Am Nachmittag genossen wir die Zeit am Strand. Auf Noahs zweiten grossen Auftritt mit dem Bodybord mussten wir verzichten, da grosse Wellen bis an den Strand kamen. 25.3 (ca. 23° C, ab späteren Nachmittag regen)Auf der Fahrt von Lake Entrance via Cape Conran nach Merimbula durchquerten wir grosse Wälder. Sicherlich 30 Minuten lang nur Bäume links und rechts. Am Morgen genossen wir den Abstecher zum Cape Conran, eine einsame und malerische schöne Granitfelsenküste. Die Fahrt im Staat Victoria ging heute zu Ende. Wir fuhren in der Nähe von Genoa über die Grenze in den Staat New South Wales. In Eden, der erste grössere Ort nach der Grenze, ein Fischerdorf, von einem Hügel bis an das Wasser besiedelte Gebiet. Wir besichteten ein Killerwalmuseum. Leider sind zu dieser Jahreszeit die grossen Säuger nicht zu sehen. Ansonsten könnten man neben den Buckelwalen mit Glück auch Pott-, Killer- und Zwergwale beobachten. Daher sind vor allem in diesen Küstengebieten von Juni bis Oktober tausende Besucher hier, um nach Walen Ausschau zu halten. Die Osterfeiertage sind nun vorbei, und die Campingplätze sind nicht mehr ganz von einheimischen Reisenden überstellt! Nach rund 300 km hielten wir in Merimbula und genossen den verregneten Nachmittag in der Stadt. Auf dem Campingplatz waren äusserst lästige Hühner (hühnerartige Laufvögel), welche einen penetranten Ton von sich gaben, als wäre die Alarmanlage vom Auto angeschaltet worden. Mit Entsetzten musste ich feststellen, dass ich graue Haare bekomme. Daher habe ich anhand einer Analyse drei mögliche Gründe für diese ein bisschen andere Farbe oberhalb meines verlängerten Rückenmarkes eruiert:
Ich tippe auf ers...letzteres. 26.3 (ca. 27° C)Am Morgen aufgestanden, blickten wir wieder in einen wolkenlos blauen Himmel. Die Fahrt entlang der Küste nach rund 280 km endete in Huskisson. Ab Bega, dem Zentrum einer von milchwirtschaftgeprägten Region ist Australien beinahe nicht mehr zu erkennen. Die Hügel, Wälder und Felder sind saftig grün. Wahrscheinlich hat es hier (und in der Schweiz) die letzten 4-5 Wochen geregnet. Einen Zwischenstop machten wir an der Küste in Narooma, ein Paradies für das kostspielige Hochseefischen auf Haie und Marlins. Wir aber genossen den feinen Sand, den Strand und das Meer. In Huskisson angekommen, ging es gleich weiter wo wir aufgehört hatten. Ein weiterer schöner Strand, wo wir den ganzen Nachmittag verweilten. Als sich Irene Hüfttief ins Wasser wagte, sahen wir einen beweglichen Schatten rund 8-10 m von ihr entfernt. Ein Stachelrochen schwamm gemütlich im seichten Wasser entlang des Strandes. Zum ersten Mal wurden wir auch auf die riesige Population der Hasen/Kaninchen aufmerksam. Am Abend hoppeln Dutzende von Nagern auf dem Campingplatz herum und buddelten Löcher unter den festinstallierten Campingwagen. 27.3 (ca. 21° C)Am heutigen Morgen versammelten sich Papageien (Rainbow Lorikeets) entlang der Strasse auf den Dächern der festinstallierten Campingwagen und beobachten mich wie ich Richtung Camper lief. Es waren mindestens 30 - 40 Vögel die auf mich hinunter schauten. Sicherlich kennt ihr den Film „Die Vögel“ (1963) von Hitchcock. Genau so kam es mir vor, in jeder Sekunde könnten sie sich auf mich stürzen und mir die Augen, Ohren und Nase an (ab) knabbern. Mein Herz fing an wie wild zu schlagen, kalter Schweiss lief mir den Rücken hinunter, meine Kehle war trocken und meine Knie fingen an zu schlottern, als einzige Abwehr stellten sich meine Nackenhaare J .- Sie haben es nicht getan und haben mich in Frieden gelassen. Irene hatte eine spezielle Route ausgewählt, so dass wir heute ins Landesinnere zu den Blue Mountains fuhren. Rund 200 km schöne Fahrt, ähnlich zum Teil wie in Tasmanien eine kurvige Fahrt auf und ab in einer grünen Landschaft. In Katoomba (1017 m.ü.M) angekommen, genossen wir neben der schönen Aussicht auf die Blue Mountains und die Three Sisters jede Menge Touristen, vor allem Japaner, welche sich überall dazwischen stellen mussten, wo es etwas zu knipsen gab. Three Sisters: Einr Legende der Aboriginies zufolge, handelt es sich bei den drei freistehenden Sandsteinspitzen um die drei verzauberten Schwestern Gunnedoo, Meenhi und Weemala, die, als sie mit drei Freiern tändelten, von ihrem Vater zur Strafe in Felsen verwandelt wurden. Der Namen verdanken die Blauen Berge dem bläulichen Dunstschleier der ätherischen Öle, die von Tausenden von Eukalyptusbäumen abgesondert werden. Wir genossen eine Rund 3-minutige Drahtseilgondelfahrt hinab zum Talgrund ins Jamison Valley, wo wir einen kurzen Spaziergang im Regenwald/Farnwald machten. Am Abend wurde es zum ersten Mal richtig kühl. Und wir freuten uns bereits wieder auf den nächsten Tag am Strand im warmen Sand. 28.3 (ca. 20° C)Es war kühl und keiner wollte aufstehen und unter der warmen Decke hervorkriechen. „Raus, aus dem kalten, nebligen Katoomba nach Sydney“, haben wir uns gesagt. Unterwegs in die Grossstadt haben wir den Featherdale Wildlife Park besucht. Zum ersten Mal habe wir eine Inland-Taipan (eine der giftigsten Schlangen der Welt, 50 Mal giftiger als die Indische Kobra) und ein Echidna (grösse eines Igels und eine Mischung zwischen Ameisenbär und einem Igel) gesehen. Nach einer Fahrt in die grosse Metropole war ich überglücklich, unseren Camper abzustellen und nur noch die öffentliche Verkehrsmittel zu benutzen. Der Verkehr in Sydney ist noch viel schlimmer als in Melbourne (Einbahn, für den nächsten Kilometer kein rechts abbiegen gestattet, u.s.w ). Wahnsinnig ist auch, dass auf den meisten Free- und Highways mit dem Fahrrad gefahren werden darf. Bei jeder Ein- oder Ausfahrt stehen diverse Verkehrsschilder für Velo- und Autofahrer, wie: „Beim überqueren über die linke Schulter schauen“ oder „Achtung hier überqueren Velos die Strasse“. Am Nachmittag sind wir von Narrabeen, wo unser Campingplatz für die nächsten 3 Tage liegt, mit öffentlichen Bus nach Manly gefahren. Ein hübscher Strandvorort von Sydney. 29.3 und 30.3 (ca. 25-28° C)Was macht nicht alles, wenn man in einer Grossstadt ist. Wir waren in diesen zwei Tagen in Sydney mit verschiedenen Fähren unterwegs, an der Manly Beach und am Narrabeen Head und selbstverständlich im Darling Harbour. Besuchten die Altstadt (The Rocks), den Samstagsmarkt, das Sydney Aquarium und flanierten in der Stadt wie auch an den verschiedenen Stränden von Narrabeen bis Manly. Zwei gemütliche Tage in der heimlichen Hauptstadt von Australien und der Lieblingsstadt von Irene. 31.3 (ca. 25° C)Ein kurzer Abstecher zur Palm Beach bevor wir in Richtung Brisbane fuhren. Entlang der Küste nach Palm Beach, wo die Häuser immer mehr zu Villen werden, besitzen bekannte Personen, wie Mel Gibson und Crocodil Dundee, ein grösseres Grundstück. Unser Ziel heute war Forster, rund 300 km nördlich von Sydney. Ein mühsame Fahrt auf einer holperigen Piste. Entlang des Highways Sydney und Brisbane sind riesengrosse Baustellen zusehen. Der Pacific Highway Nr.1 wird ausgebaut auf 4 Spuren. Die Landschaft (vor allem die Küsten, Buchten und Strände) hingegen sind traumhaft, die Strände der Central Coast laden ein zum gemütlichen Plantschen im warmen Wasser. Wir machten einen Stop in Tea Garden in Port Stephens, eine Bucht mit kilometerlangem Strand. In einem der schönsten Campingplätze, welchen wir in diesen vielen Tagen hatten, amüsierten sich Noah und Jeanine auf dem Spielplatz und beim Füttern der Lorikeets (Papageien). 32.3 ääh 1.4 (ca. 28° C)Der Abschnitt, welcher wir Heute zurücklegten, konnte man nahtlos an den gestrigen Tag anfügen. Baustellen entlang der Strasse und schöne Küstengebiete. Sehr viele Zuckerrohrfelder sind im Inland zu sehen. In Nambucca Heads besichtigen wir eine Hafenmauer in V-Form gebaut, mit grossen Steinen, um das Flussbett vor dem direkten Entritt ins Meer zu schützen. Das Interessante an diesen Steinen war, dass sie bemalt werden dürfen. Aus der ganzen Welt sind Grüsse, Wünsche und Zeichnungen als Erinnerung auf den Steinen zusehen. Um Coffs Harbour, eine beliebte Ferienmetropole erstreckt sich das grösste Bananenanbaugebiet Australiens. Bei einer riesengrossen Bananenattrappe „Big Banana“ machten wir einen weiteren Stop. Hier erfährt man alles zum Thema Bananen. Nicht weit weg von dieser Touristenattraktion ist eine kleine Rutschbahnwelt für die Grossen und kleinen Kinder aufgebaut. Wenn wir nicht nach rund einer Stunde weiter wären, wäre Noah wahrscheinlich noch bis zum 2.April weiter gerutscht. Unsere Fahrt an diesem Tag beendeten wir an der Emerald Beach. Ein ruhiger Strand mit wenig Leuten. Der Anblick von dieser Küstenlandschaft ist herrlich. Die grünbezogenen Wiesen bis an die steilabfallenden Klippen erinnern an schottische oder irische Küsten. Beim Zurücklaufen zum Campingplatz wollte ein Echidna den Weg vor Irene nicht freigeben, da es auf Futtersuche war. Irene ist seitdem nicht mehr bei uns, da sie gefressen wurde. 2.4 (ca. 28° C)Das heutige Ziel war, dass wir in der Nähe von Byron Bay übernachteten. Da die Fahrt nicht lange war genossen wir in Ballina den Strand und budelten Löcher für Jeanine zum Plantschen. Noah vergnügte sich mit dem Bodyboard, und Irene und ich waren die persönlichen „Rettungsschwimmer“ für „Plantschi“ und „Schnorri“. Am späteren Nachmittag fuhren wir nach Byron Bay. Ein Treffpunkt für Esoteriker und „Rauchstäbchen-Schnüffler“. Diese lebhafte Kulturstadt ist friedlich, doch für unseren Geschmack hatte es zu viele Leute, so dass wir einen Campingplatz abseits von diesem Touristenzentrum auswählten. 3.4 (ca.28° C)Langsam geht es unserem Endziel Brisbane entgegen. Bevor wir weiter nach Norden fuhren, machten wir einen Abstecher zum östlichsten Punkt des australischen Festlands, zum Leuchtturm von Byron Bay. Der vorletzte Stop ist in Surfer Paradies, der Mittelpunkt an der Gold Coast, das Touristenmekka von Australien mit weithin sichtbarer Skyline. Zwischen Tweed Heads und Coolangatta haben wir die Grenze zum Staat Queensland überfahren. Wo genau die Grenze ist, ist nicht sichtbar, denn die zwei Städte sind zusammen gewachsen. Nach rund 4 Tagen konnte uns nun ein Touristencenter eine klare Auskunft geben, wann eine Stunde nach vorne gestellt werden muss, da die Winterzeit begonnen hat. Es wird nicht zurück oder nach vorne gestellt; New South Wales ist immer eine Stunde hinter Queensland. Das heisst nur einen Strasse weiter südlich in Tweed Heads, öffnen die Boutiquen und Läden eine Stunde früher. Wir haben bis zu diesem Zeitpunkt diverse Varianten gehört und mussten feststellen, dass den Aussies wahrscheinlich die genaue Zeit egal ist. Die Strände am rund 40 km langen Küstenstreifen sind traumhaft. Das subtropische Klima mit rund 300 Sonnentagen im Jahr ist ein beliebtes Reiseargument. Surfers Paradies ist eine Mischung von Miami, Las Vegas und Costa Brava. Ein Urlaubsparadies, in dem alles auf Unterhaltung ausgerichtet ist. Auch hier genossen wir den Strand und die Wellen bis das Wetter rauer wurde und immer grössere Wellen an den Strand preschte. Ich konnte es nicht lassen und bin mit Noas Bodyboard raus in die grossen Wellen. Fazit war eine Mund- und Nasenspühlung, ein Stripp! und das Bodyboard ist in der Mitte gebrochen. Surfen oder Bodyboardfahren musst gelernt sein! 4.4 (ca. 25° C)Der heutige Tag diente ganz der Unterhaltung. Wir fuhren ins Sea World, ein Freizeitwasserpark mit viel Unterhaltung und eindrücklichen Wasserski-, Delfin- und Seehundshows. Ein grosses Ozeanarium, in dem man Haie, Rochen und andere Fische aus der Nähe betrachten kann. Es ist ja bereits beeindruckend wenn man im Aquarium in Sydney ist, und die grossen rund 3 m langen buckeligen Sandtigerhaien sieht, doch hier in diesem Ozeanarium sieht man Bullen- und Tigerhaie welche bis zu 4,5 m angewachsen sind. Mit diesen zwei Haiarten ist nicht zu Spassen. Im Grossen und Ganzen war es ein eindrücklicher und gelungener Tag, welcher von allen ziemlich viel abverlangte. Irene und ich mussten uns abwechseln um Noah auf diverse Kinderbahnen zu begleiten. Das Minimum von 105 cm Grösse hat Noah um einen Zentimeter nicht erreicht. Mit viel Verständnis von den Aufsichtspersonen durfte Noah sogar alleine Karussell fahren. Liebe Karussellbetreiber in der Schweiz führt eine Grössenkontrolle ein, und euer Umsatz wird sich nahezu verdoppeln, da Mami oder Papi auch mitfahren müssen J. 5.4 (ca. 25° C)Heute war die letzte Fahrt mit unserem Mobil nach Brisbane, die Hauptstadt von Queensland, die drittgrösste Stadt Australiens. Der Nachmittag diente vor allem dazu, das Gepäck richtig zu verstauen, da wir die nächsten vier Tage auf Moreton Island in Tangalooma verbringen werden. Da seit dem 11. September 2001 keine Stauräume auf dem Flugplatz zur Verfügung stehen, wurde eine Marktlücke entdeckt. Nun werden Stauräume ausserhalb des Flugplatzes angeboten, um für Tagesausflüge nicht alles Gepäck mitzunehmen. In dieser Dienstleistung ist der Gepäcktransfer zum Flugplatz inbegriffen. Unser Komfort-Luxus-Vierrad-Wohngemeinschaft-Mobil wurde geputzt und für die Abgabe am 6.April bereit gemacht. Alle vier haben tatkräftig mitgeholfen, Noah putzte alle Lampen („das wir wieder besser sehen“) und Jeanine kroch unter das Auto. - Nein, sie hat den Unterboden nicht gewaschen sondern wollte einen Ball hervor holen. Sie machte sich durch ein Jammern bemerkbar, so dass wir sie aus dieser misslichen Lage befreiten. Am späteren Nachmittag fing es leicht an zu regnen und unterstützte so die leicht unglückliche Stimmung, dass die Ferien langsam aber sich zu Ende gehen. 6.4 (ca. 25° C, am Nachmittag regen)Nach knapp 10200 gefahrenen Kilometer stellten wir unseren Camper in Brisbane bei der KEA Vertretung ab. Ausser zwei kaputten Weingläsern, einem Teller und zwei Steinschlägen in der Frontscheibe war alles in Ordnung. Danach fuhren wir mit dem Taxi an den Hafen um mit einem Schiff nach Morton Island zu gelangen, wo wir die letzten 4 Ferientage bleiben werden. Die Fahrt mit dem motorisierten Katamaran dauerte rund 75 Minuten zu dieser grossen Sandinsel. Angekommen auf der Insel, regnete es in strömen, und wie die meistern der Passagiere hatten wir keinen Regenschirm dabei. Durchnässt warteten wir noch rund eine Stunde bis unsere Unterkunft geputzt und einzugsbereit war. Es kann nur noch besser werden! 7.4 – 9.4 (ca. 24° C, jeden Tag ab und zu regen) Im Tangalooma Wild Dolphin Resort (unser Hotel) werden sehr viele Veranstaltungen oder Freizeitaktivitäten angeboten und locken so sehr viele Wochenendurlauber und Touristen an. Ein besonders Erlebnis ist es, halbzahme Delfine bei Einbruch der Dunkelheit im hüfttiefen Wasser von Hand zu füttern. Von Montag bis Mittwoch erlebten wir viele interessante Dinge wie Fische-, Pelikan- oder Kokaboorafütterungen. Mit einem Jeep fuhren wir in das Landesinnere und bestiegen Dünnen, welche sich für Sandboarding bestens eignen, doch es regnete zu oft, so dass der Sand nicht abtrocknete und ein Rutschen nicht möglich war. Noah und ich sind mit einem Kanu entlang der Strandes gefahren und erkundeten alle Schiffwracks welche zwischen 1965 und 1984 vor der Küste sanken. Ansonsten genossen wir den feine Sandstrand. Irene verlor bei einer Wasserschlacht den Ehering, eine Taucherbrille hatten wir nicht um uns das Suchen zu erleichtern. Also hatten wir zwei Möglichkeiten. 1. Wir lassen das Wasser im Meer ab oder 2. Was eher möglich ist, wir suchen ihn bis wir ihn gefunden haben. Nach langem ewigen auf und ab waten erblickte ich etwas glänzendes und rundes im Wasser. Es war „Mein Schatz“. Nun wussten wir, was dies für uns bedeuten würde. Wir, Frodo, Sam, Pippin und Merry, haben eine lange Reise vor uns. ORIGINAL | |||||||||||