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Pfanne
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Bild von: Fabian Giger
Reise: 2 Monate Downunder von Perth nach Brisbane
Bericht: 6. bis 12. Maerz SA / Victoria

6. bis 12. Maerz SA / Victoria

14.03.2008 05:10:55 (View count: 1998)

6.3 - 12.3

6.3 (ca. 30° C)

 

Da unsere Fähre uns erst am Nachmittag um 14.30 Uhr zum Festland zurück brachte, genossen wir den Vormittag am Strand von Emu Bay und planschten (inkl. Jeanine) im Wasser. Hier eine Hütte am Strand, das wäre es ...

 

 

 

Für die Mittagrast hielten wir beim Prospect Hill an. Ein Hügel mit über 500 Treppenstufen bis zur Spitze. Wir Männer, (Noah und ich), bestiegen diesen Berg und gingen zusätzlich auf Entdeckungsreise und bestaunten Spuren im Sand von Goannas (Grossen Echsen), Wallabies und Tiger Snakes.

 

 

 

Als wir das Festland erreichten, fuhren wir das hügelige Farmerland nach Victor Harbor. Victor Harbor ist ein beliebtes Feriendomizil der Südaustralier. Eine gemütliches  Städtchen mit langen Sandstränden.

 

 

 

7.3 (ca. 32° C)

 

Bevor der Weg weiter von Victor Harbor nach Kingston SE ging, genossen wir einen Spaziergang auf einem Pier zur Granite Island und rundeten diesen schönen Morgen mit einer Tasse Kaffee und warmen Muffins ab.

 

 

 

Auf der Fahrt entlang der Küste gelangt man in ein verschlafenes Städtchen Namens Goolwa. Schottische Einwanderer gründeten diese Stadt. Die Häuser und Bauten  haben immer noch eine schottländische Art, Schriftzüge und sichtbare Steine als Mauerwerk. Empfehlenswert zum Ansehen, wenn man auf dieser Route ist. Die Weiterfahrt entlang dem Coorong National Park nach Kingston SE, führte uns durch eine  trostlose Gegend, trocken und öde. Der Binnensee  hat einen viel zu hohen Salzgehalt und bei dieser Trockenheit leider nicht mehr viel Wasser. In Kingston  SE hatte wir unseren Campground direkt neben dem alten ausrangierten, rot lackierten Leuchtturm, welcher  früher rund 25 km südlicher stand.

 

 

 

Am Nachmittag kühlten wir uns im Meer ab. Der grosse Lobster, welcher am Stadtrand steht, wie auch die vielen abgerissenen Beine von Lobstern am Strand, weisen darauf hin, dass die Küstengewässer besonders reich an Schalentieren sind.

 

 

 

Noah spielte am späteren Nachmittag noch mit  Ameisen unter einem Baum. Die Ameisen taten ihm nichts, doch die Blüten von diesem Baum sind sehr haarig (ähnlich wie Fiberglas). Schreiend hörte man ein Kind in die Richtung unseres Camper kommen. Irene, welche bereits sehr geübte Pinzettenoperationen hinter sicht hat, fing an, Hand für Hand und Fuss für Fuss von Noah zu „enthaaren“.

 

 

 

8.3 (ca. 35° C, leicht bewölkt)

 

Am heutigen Tag verabschiedeten wir uns von Südaustralien und fuhren in den Staat Victoria. Die Zeit musste nun ein weiteres Mal eine ½  Stunde nach vorne gesetzt werden. Seit Perth haben wir so insgesamt die Zeit 2 Stunden nach vorne geschoben. Der Abstand zwischen Kingston SE nach Halls Gap im Grampians National Park war rund 320 km. Die kurvenreiche, schmale Strecke im Nationalpark, ist zu vergleichen mit einer Fahrt im Tessin ins Maggiatal. Vor jeder Kurve weis man nicht, ob ein entgegenkommendes Auto auf der falschen Seite fährt. Angekommen im Bergort Halls Gap (ca. zwischen 400 und 500 M.ü.Meer) trauten wir unseren Augen nicht. Ein völlig überlaufener Ort voller Zelte und Camper. Eine Art Basislager für alle Wanderer und Kletterer in diesem gebirgigen National Park. Zusätzlich hat der Staat Victoria einen Feiertag am Montag (Tag der Arbeit) und so kommen sehr viele Australier an einem „Long- Weekend“ in diese Gegend.

 

 

 

Wir probierten uns so gut es ging bei dieser Hitze im Schatten aufzuhalten. Der sonnencremige, voller Gras und chlorhaltige Pool wurde belagert von jung und alt. Der einzige aus unser Familie, der sich in diese Brühe wagte, war Noah. Irene, ich, wie auch diverse andere Personen waren nicht begeistert von diesem flüssigen wasserähnlichen Aggregatszustand.  

 

 

 

 

 

 

 

9.3 (ca. 37° C)

 

Heute waren wir auf diversen Spaziergängen im Nationalpark. Es waren eigentlich sehr schöne Walks, doch leider waren diese Ausflüge eher Völkerwanderungen zu den einzelnen Aussichtspunkten.

 

 

 

Die Mac Kennzie Falls, waren schöne Wasserfälle, ein steiler und rutschiger Abstieg zum Becken der Wasserfälle, wo bereits sehr viele Touristen mit Sandaletten oder Schlarpen warteten, um die ersten Sonnenstrahlen am Wasserfall zu fotografieren. Danach ging es weiter zum Reed Lookout (Walk to the Balconies), da Irene bereits das 3. Mal in diesem National Park verweilt, blieb sie bei der schlafenden Jeanine im Camper. Noah, welcher mich auf dem ganzen Hin- und Rückweg kaum ein Wort sprechen lies, genoss die Männerrunde. An dieser drachenkopfähnlichen Gesteinsformation angelangt, stellte Noah fest, das überall Verbote gekennzeichnet sind, dass man nicht auf die Gesteinsformation klettern sollte, da eine grosse Rutsch und grosser Steinfall-Gefahr herrschte. Die Einzigen, die nicht lesen können sind, Einheimische oder Japaner mit Sandaletten!

 

 

 

 Weiter fuhren wir zum Boroka Lookout, ein schöner Aussichtspunkt auf die Gebirgsformation im NP und die weite, trockene Ebene.

 

 

 

Heiss, heisser am heissesten, heute war bis jetzt der wärmste Tag. Ausgerecht hier im Gebirge, wo es keinen Strand gibt. Diverse Seen, wo aber nicht geschwommen werden darf und ein ekliger Pool waren das einzige Nass in der Umgebung.

 

 

 

 

 

 

 

10.3 (ca. 28° C)

 

Die Fahrt ging von Halls Cap via Port Fairy nach Warrnambol, eine Gegend an der Küste. Die rund 200 km lange Fahrt führte uns durch eine trockene Landschaft mit sehr viele Pferde, Schafe und zukünftige Mc Donald – Produkte (Kühe) suchten im gelben Gras nach etwas essbarem. Apropos Mc Donald, jährlich werden über 60'000 Tonnen Fleisch von Australien an Mc Donald verkauft.

 

 

 

Der Abstecher nach Port Fairy lohnte sich. An diesem „Longweekend“ veranstalteten die Stadtbewohner ein Volksmusikfest. Die ganze Gegend tummelte sich an Live-Konzerten, Märkten und Essenständen. Port Fairy, heute Heimathafen einer der grössten Fischfangflotten der Südküste, hat zusätzlich ein Hafengebiet, wo wahrscheinlich nur Schöne und Reiche leben. Der Spaziergang durch dieses Gebiet entlang der Mündung zum Meer hatte uns beeindruckt. Wow, hier zu leben ist wahrscheinlich nicht gerade billig.

 

 

 

Am Nachmittag in Warrrnambol angelangt genossen wir neben X-hunterten einheimischen die Parkeinrichtungen in der Nähe der Küste. Diverse grosse Spielplätze und drei künstliche Seen gehören zu diesen Adventure Playgrounds, ein Paradies für Kinder. Auf einem der Seen genossen Noah und ich noch eine Bootsfahrt in einer benzinbetrieben Nussschale, welche wir selber steuern konnten
(ein Boot ca. 2m lang mit ca. 5 PS)

 

 

 

 

 

 

 

11.3 (ca. 26° C)

 

Der engere Vorstand hat beschlossen, dass wir noch einen Tag in Warrnambol bleiben. Wir genossen am Morgen im Tower Hill State Game Naturschutzgebiet, etwa 15 km von Warrnambol entfernt in einer Vulkangegend schöne Spaziergänge und gingen auf Schlangenjagd (Lowe Land Copperhead Snake oder White lipped Snake, beide Arten sind giftig).

 

 

 

Leider vergebens, da die zwei Seen ausgetrocknet sind haben wir keine Tiere gesehen. Ausser zwei Emu’s ( Vögel ein bisschen kleiner als ein Strauss) welche an öffentlichen Barbecue-Ständen nach Essenresten suchten.

 

 

 

Am Nachmittag probierte ich meine ersten Bodyboardkünste aus. Das Wasser war  so ¦--------------------------------¦, nein vielleicht  so  ¦-----------------------------------------¦  kalt! Danach flanierten wir an der Sonne und auf den Spielplätzen. Interessant war, es hatte kaum Leute, es mussten alle wieder zur Schule oder zur Arbeit.

 

 

 

Hier in der Gegend der Küste bleibt durch die feuchte Luft nichts trocken in der Nacht, und daher mussten wir an beiden Tagen alle Tücher und Campingstühle nach dem letzten Sonnenstrahl möglichst schnell im Camper verstauen.

 

 

 

Was gibt es eigentlich bei uns zu Essen, Reis oder Teigwaren, Teigwaren oder Reis, Reis und Teigwaren, Reis- oder Teigwarensalat. Nein, was Irene und auch meine Wenigkeit in den letzten 3 Wochen gekocht haben, war „delicious“.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

12.3 (ca. 24° C)

 

Die Fahrt ging nun entlang der Great Ocean Road. Unser Ziel in Kennett River  haben wir erst um 17.30 Uhr erreicht. Rund 190 km entfernt von Warrnambol. Eine lange Zeit für wenig Kilometer, doch auf dieser Panoramastrasse, die dem Auf und Ab der Küstenlandschaft folgt und auf kurzen Inlandabschnitten farnreichen Regenwald durchschneidet, findet man sehr viel Sehenswertes. Die Steilküste besteht hauptsächlich aus weichem Sand- oder Kalkstein und daher ergeben sich diverse Felsskulpturen entlang der Küste. Der erster Lookout war Bay of Island. Danach zur ausgewaschenen Höhle „The Grotto“, weiter zur Londonbridge, eine gewaltige Naturbrücke, welche leider nicht mehr zu sehen ist, da sie im Jahre 1990 zusammen einstürzte. Aber der Stop lohnte sich trotzdem. Weiter zum Felsentor „The Arch“ und vor den „Twelve Apostles“ wurde bei der“ Loch Ard Gorge“ (Gorge = Schlucht) gehalten. Für mich der schönste Lockout, wo wir einen längeren Stop machten. Die begebare Schlucht wie auch die  Felsskulpturen im Meer waren sehr eindrücklich. Der Aussichtspunkt, der eigentlich „Eleven Apostles“ (da einer im Juli 2005 einstürzte), ist so überfüllt von der Menschenmasse, dass wir hier nur die obligaten Fotoaufnahmen machten und weiter zu den Gibson Steps fuhren. Ein weiterer lohnender Stop. Entlang dieser steilen Küsten wurde eine Treppe gebaut, damit man direkt an die stürmische See gelangen kann. Allerdings ist es überhaupt nicht empfehlenswert hier zu Baden. In dieser Nähe ist es vor allem sehr eindrücklich zu sehen und zu hören wie sich der Wind und das Wasser an den verschiedenen Gesteinsformationen zu schaffen macht. Nach einer Erkundungstour entlang dem Strand mussten wir uns (Noah und ich) auf dem Rückweg langsam beeilen, da die Flut zurück kam und uns den Weg hätte versperren können.

 

 

 

Im Cape Otway Nationalpark vor Apollo Bay machten wir einen längeren Spaziergang durch den Regenwald. Der viele Farn und die verhangenen Pflanzen erinnern stark an New Zealand.

 

 

 

Die kurze Fahrt im Innland zeigt eine ähnliche Vegetation wie in der Schweiz. Wenn man hier ein Photo machen würde, wüsste man nicht ob man im Oberaargau ist oder in Downunder.

 

 

 

Nach einem kurzen Halt in Apollo Bay fuhren wir zu unserem Camingplatz.

 

 

 

Koalas und verschiedene Enten- und Papageiarten teilten mit uns unsere Schlafstelle.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

6.3 (ca. 30° C)

 

Da unsere Fähre uns erst am Nachmittag um 14.30 Uhr zum Festland zurück brachte, genossen wir den Vormittag am Strand von Emu Bay und planschten (inkl. Jeanine) im Wasser. Hier eine Hütte am Strand, das wäre es ...

 

 

 

 

Für die Mittagrast hielten wir beim Prospect Hill an. Ein Hügel mit über 500 Treppenstufen bis zur Spitze. Wir Männer, (Noah und ich), bestiegen diesen Berg und gingen zusätzlich auf Entdeckungsreise und bestaunten Spuren im Sand von Goannas (Grossen Echsen), Wallabies und Tiger Snakes.

 

 

 

 

Als wir das Festland erreichten, fuhren wir das hügelige Farmerland nach Victor Harbor. Victor Harbor ist ein beliebtes Feriendomizil der Südaustralier. Eine gemütliches  Städtchen mit langen Sandstränden.

 

 

 

 

7.3 (ca. 32° C)

 

Bevor der Weg weiter von Victor Harbor nach Kingston SE ging, genossen wir einen Spaziergang auf einem Pier zur Granite Island und rundeten diesen schönen Morgen mit einer Tasse Kaffee und warmen Muffins ab.

 

 

 

 

Auf der Fahrt entlang der Küste gelangt man in ein verschlafenes Städtchen Namens Goolwa. Schottische Einwanderer gründeten diese Stadt. Die Häuser und Bauten  haben immer noch eine schottländische Art, Schriftzüge und sichtbare Steine als Mauerwerk. Empfehlenswert zum Ansehen, wenn man auf dieser Route ist. Die Weiterfahrt entlang dem Coorong National Park nach Kingston SE, führte uns durch eine  trostlose Gegend, trocken und öde. Der Binnensee  hat einen viel zu hohen Salzgehalt und bei dieser Trockenheit leider nicht mehr viel Wasser. In Kingston  SE hatte wir unseren Campground direkt neben dem alten ausrangierten, rot lackierten Leuchtturm, welcher  früher rund 25 km südlicher stand.

 

 

 

 

Am Nachmittag kühlten wir uns im Meer ab. Der grosse Lobster, welcher am Stadtrand steht, wie auch die vielen abgerissenen Beine von Lobstern am Strand, weisen darauf hin, dass die Küstengewässer besonders reich an Schalentieren sind.

 

 

 

 

Noah spielte am späteren Nachmittag noch mit  Ameisen unter einem Baum. Die Ameisen taten ihm nichts, doch die Blüten von diesem Baum sind sehr haarig (ähnlich wie Fiberglas). Schreiend hörte man ein Kind in die Richtung unseres Camper kommen. Irene, welche bereits sehr geübte Pinzettenoperationen hinter sicht hat, fing an, Hand für Hand und Fuss für Fuss von Noah zu „enthaaren“.

 

 

 

 

8.3 (ca. 35° C, leicht bewölkt)

 

Am heutigen Tag verabschiedeten wir uns von Südaustralien und fuhren in den Staat Victoria. Die Zeit musste nun ein weiteres Mal eine ½  Stunde nach vorne gesetzt werden. Seit Perth haben wir so insgesamt die Zeit 2 Stunden nach vorne geschoben. Der Abstand zwischen Kingston SE nach Halls Gap im Grampians National Park war rund 320 km. Die kurvenreiche, schmale Strecke im Nationalpark, ist zu vergleichen mit einer Fahrt im Tessin ins Maggiatal. Vor jeder Kurve weis man nicht, ob ein entgegenkommendes Auto auf der falschen Seite fährt. Angekommen im Bergort Halls Gap (ca. zwischen 400 und 500 M.ü.Meer) trauten wir unseren Augen nicht. Ein völlig überlaufener Ort voller Zelte und Camper. Eine Art Basislager für alle Wanderer und Kletterer in diesem gebirgigen National Park. Zusätzlich hat der Staat Victoria einen Feiertag am Montag (Tag der Arbeit) und so kommen sehr viele Australier an einem „Long- Weekend“ in diese Gegend.

 

 

 

 

Wir probierten uns so gut es ging bei dieser Hitze im Schatten aufzuhalten. Der sonnencremige, voller Gras und chlorhaltige Pool wurde belagert von jung und alt. Der einzige aus unser Familie, der sich in diese Brühe wagte, war Noah. Irene, ich, wie auch diverse andere Personen waren nicht begeistert von diesem flüssigen wasserähnlichen Aggregatszustand.  

 

 

 

 

 

 

 

 

 

9.3 (ca. 37° C)

 

Heute waren wir auf diversen Spaziergängen im Nationalpark. Es waren eigentlich sehr schöne Walks, doch leider waren diese Ausflüge eher Völkerwanderungen zu den einzelnen Aussichtspunkten.

 

 

 

 

Die Mac Kennzie Falls, waren schöne Wasserfälle, ein steiler und rutschiger Abstieg zum Becken der Wasserfälle, wo bereits sehr viele Touristen mit Sandaletten oder Schlarpen warteten, um die ersten Sonnenstrahlen am Wasserfall zu fotografieren. Danach ging es weiter zum Reed Lookout (Walk to the Balconies), da Irene bereits das 3. Mal in diesem National Park verweilt, blieb sie bei der schlafenden Jeanine im Camper. Noah, welcher mich auf dem ganzen Hin- und Rückweg kaum ein Wort sprechen lies, genoss die Männerrunde. An dieser drachenkopfähnlichen Gesteinsformation angelangt, stellte Noah fest, das überall Verbote gekennzeichnet sind, dass man nicht auf die Gesteinsformation klettern sollte, da eine grosse Rutsch und grosser Steinfall-Gefahr herrschte. Die Einzigen, die nicht lesen können sind, Einheimische oder Japaner mit Sandaletten!

 

 

 

 

 Weiter fuhren wir zum Boroka Lookout, ein schöner Aussichtspunkt auf die Gebirgsformation im NP und die weite, trockene Ebene.

 

 

 

 

Heiss, heisser am heissesten, heute war bis jetzt der wärmste Tag. Ausgerecht hier im Gebirge, wo es keinen Strand gibt. Diverse Seen, wo aber nicht geschwommen werden darf und ein ekliger Pool waren das einzige Nass in der Umgebung.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

10.3 (ca. 28° C)

 

Die Fahrt ging von Halls Cap via Port Fairy nach Warrnambol, eine Gegend an der Küste. Die rund 200 km lange Fahrt führte uns durch eine trockene Landschaft mit sehr viele Pferde, Schafe und zukünftige Mc Donald – Produkte (Kühe) suchten im gelben Gras nach etwas essbarem. Apropos Mc Donald, jährlich werden über 60'000 Tonnen Fleisch von Australien an Mc Donald verkauft.

 

 

 

 

Der Abstecher nach Port Fairy lohnte sich. An diesem „Longweekend“ veranstalteten die Stadtbewohner ein Volksmusikfest. Die ganze Gegend tummelte sich an Live-Konzerten, Märkten und Essenständen. Port Fairy, heute Heimathafen einer der grössten Fischfangflotten der Südküste, hat zusätzlich ein Hafengebiet, wo wahrscheinlich nur Schöne und Reiche leben. Der Spaziergang durch dieses Gebiet entlang der Mündung zum Meer hatte uns beeindruckt. Wow, hier zu leben ist wahrscheinlich nicht gerade billig.

 

 

 

 

Am Nachmittag in Warrrnambol angelangt genossen wir neben X-hunterten einheimischen die Parkeinrichtungen in der Nähe der Küste. Diverse grosse Spielplätze und drei künstliche Seen gehören zu diesen Adventure Playgrounds, ein Paradies für Kinder. Auf einem der Seen genossen Noah und ich noch eine Bootsfahrt in einer benzinbetrieben Nussschale, welche wir selber steuern konnten
(ein Boot ca. 2m lang mit ca. 5 PS)

 

 

 

 

 

 

 

 

 

11.3 (ca. 26° C)

 

Der engere Vorstand hat beschlossen, dass wir noch einen Tag in Warrnambol bleiben. Wir genossen am Morgen im Tower Hill State Game Naturschutzgebiet, etwa 15 km von Warrnambol entfernt in einer Vulkangegend schöne Spaziergänge und gingen auf Schlangenjagd (Lowe Land Copperhead Snake oder White lipped Snake, beide Arten sind giftig).

 

 

 

 

Leider vergebens, da die zwei Seen ausgetrocknet sind haben wir keine Tiere gesehen. Ausser zwei Emu’s ( Vögel ein bisschen kleiner als ein Strauss) welche an öffentlichen Barbecue-Ständen nach Essenresten suchten.

 

 

 

 

Am Nachmittag probierte ich meine ersten Bodyboardkünste aus. Das Wasser war  so ¦--------------------------------¦, nein vielleicht  so  ¦-----------------------------------------¦  kalt! Danach flanierten wir an der Sonne und auf den Spielplätzen. Interessant war, es hatte kaum Leute, es mussten alle wieder zur Schule oder zur Arbeit.

 

 

 

 

Hier in der Gegend der Küste bleibt durch die feuchte Luft nichts trocken in der Nacht, und daher mussten wir an beiden Tagen alle Tücher und Campingstühle nach dem letzten Sonnenstrahl möglichst schnell im Camper verstauen.

 

 

 

 

Was gibt es eigentlich bei uns zu Essen, Reis oder Teigwaren, Teigwaren oder Reis, Reis und Teigwaren, Reis- oder Teigwarensalat. Nein, was Irene und auch meine Wenigkeit in den letzten 3 Wochen gekocht haben, war „delicious“.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

12.3 (ca. 24° C)

 

Die Fahrt ging nun entlang der Great Ocean Road. Unser Ziel in Kennett River  haben wir erst um 17.30 Uhr erreicht. Rund 190 km entfernt von Warrnambol. Eine lange Zeit für wenig Kilometer, doch auf dieser Panoramastrasse, die dem Auf und Ab der Küstenlandschaft folgt und auf kurzen Inlandabschnitten farnreichen Regenwald durchschneidet, findet man sehr viel Sehenswertes. Die Steilküste besteht hauptsächlich aus weichem Sand- oder Kalkstein und daher ergeben sich diverse Felsskulpturen entlang der Küste. Der erster Lookout war Bay of Island. Danach zur ausgewaschenen Höhle „The Grotto“, weiter zur Londonbridge, eine gewaltige Naturbrücke, welche leider nicht mehr zu sehen ist, da sie im Jahre 1990 zusammen einstürzte. Aber der Stop lohnte sich trotzdem. Weiter zum Felsentor „The Arch“ und vor den „Twelve Apostles“ wurde bei der“ Loch Ard Gorge“ (Gorge = Schlucht) gehalten. Für mich der schönste Lockout, wo wir einen längeren Stop machten. Die begebare Schlucht wie auch die  Felsskulpturen im Meer waren sehr eindrücklich. Der Aussichtspunkt, der eigentlich „Eleven Apostles“ (da einer im Juli 2005 einstürzte), ist so überfüllt von der Menschenmasse, dass wir hier nur die obligaten Fotoaufnahmen machten und weiter zu den Gibson Steps fuhren. Ein weiterer lohnender Stop. Entlang dieser steilen Küsten wurde eine Treppe gebaut, damit man direkt an die stürmische See gelangen kann. Allerdings ist es überhaupt nicht empfehlenswert hier zu Baden. In dieser Nähe ist es vor allem sehr eindrücklich zu sehen und zu hören wie sich der Wind und das Wasser an den verschiedenen Gesteinsformationen zu schaffen macht. Nach einer Erkundungstour entlang dem Strand mussten wir uns (Noah und ich) auf dem Rückweg langsam beeilen, da die Flut zurück kam und uns den Weg hätte versperren können.

 

 

 

 

Im Cape Otway Nationalpark vor Apollo Bay machten wir einen längeren Spaziergang durch den Regenwald. Der viele Farn und die verhangenen Pflanzen erinnern stark an New Zealand.

 

 

 

 

Die kurze Fahrt im Innland zeigt eine ähnliche Vegetation wie in der Schweiz. Wenn man hier ein Photo machen würde, wüsste man nicht ob man im Oberaargau ist oder in Downunder.

 

 

 

 

Nach einem kurzen Halt in Apollo Bay fuhren wir zu unserem Camingplatz.

 

 

 

 

Koalas und verschiedene Enten- und Papageiarten teilten mit uns unsere Schlafstelle.

 

 

 

 


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