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15. bis 20. Februar West Australien 21.02.2008 07:28:00 (View count: 1987) Vom 15. bis zum 20.Februar15.2 (ca 3°Celsius)Freitag morgen, ich bin extra früh aufgestanden, damit ich noch alles zuhause erledigen konnte. Die Kinder schliefen bei de Grosseltern, da Irene seit Montag mit Husten, Fieber und „Schnöderi“ kämpfte. – Und es sah gar nicht gut aus. Irene war gar nicht fit und blieb im Bett liegen. Die Zeiger der Uhr fingen sich an schneller und schneller zu drehen und bald war Mittag. Wir haben es geschafft, mit guten Gewissen konnten wir unsere Wohnung verlassen. Am Flughafen ging alles ziemlich schnell. Wir verabschiedeten uns von unseren Familienangehörigen und Freunden, und sassen eine halbe Stunde später bereits im Flugzeug Richtung Dubai (Flugzeit ca. 5.20 h). Gut gewappnet mit Schnuller, Reiswaffeln und Schoppen für den Druckausgleich unserer Kinder, ging der Flug los. Alle 3, Jeanine, Noah und Irene hatten keine Probleme auf dem Flug nach Dubai. Noah hatte „viereckige“ Augen vom ewigen Fernsehschauen, Irene war vollgepumpt mit Drog.... Medikamente und Jeanine flirtete mit diversen anderen Passagieren. 16.2 (ca. 20° C in Dubai, ca. 27° C in Perth) In Dubai angekommen (Ortszeit: 00.10) waren die Kinder immer noch Topfit. Erstaunlich was diese kleinen Racker aushalten. Um 02.30 Uhr ging der Flug weiter nach Perth (Flugzeit ca. 10.00 h). Ziemlich schnell sind wir drei eingeschlafen. Drei, darum, weil die Medikamente von Irene langsam nachliessen. Der letzte Drittel des Fluges waren alle wieder wach und nun begann die Geduldsprobe. Jeanine und Noah waren mühsam, Irene merkte man die Schmerzen an. In Perth angekommen fuhren wir zu unserem Motel, wo wir nach einem kurzen Nachtessen, uns endlich in die horizontale Lage brachten. Denkste, die Zeitverschiebung machte uns zu schaffen, nach knapp einer Stunde Schlaf war Noah wieder wach, ging aber wiederwillig wieder schlafen. Nach weiteren 1 ½ Stunden meinten beide Kinder sich könnten eine Party veranstalten. Wir konnten aber trotzdem noch einmal rund vier Stunden schlafen als wir dann auf gestanden sind. 17.2 (ca. 27° C, windig)Irene hat kaum geschlafen und hatte auch noch Ohrenschmerzen. An diesem Sonntag haben wir unsere Komfort-Luxus-Vierrad-Wohngemeinschaft-Mobil (kurz KLVWM) in Empfang genommen. Rund 50 Nächte werden wir in diesen vier Wänden verbringen. Nach einem Einführungskurs für die Bedienung von unserem Luxusliner fuhren wir los. ACHTUNG: Keep left. Die Fahrt ging Richtung Fremantle, via Einkaufzentrum zu unser Campingplatz (Woodmen Point) nahe an der Beach. Den ganzen Nachmittag verbrachten wir am Strand. Noah brachte man kaum aus dem warmen Wasser. Jeanine hat ihre Mühe mit dem „ekligen“ Sand. Ständig musste Sie den Sand von ihren Händen und Füssen putzen und Irene inhalierte ca. 3 Kubikmeter Salzwasser um den Schnupfen weg zu bekommen. Am Abend entschloss sich Irene am nächsten Tag einen Arzt aufzusuchen. 18.2 (ca. 27° C, sehr windig)Eine sehr ruhige Nacht, unsere Kinder schliefen durch. Um 08.00 Uhr sind wir aufgestanden kurz Morgengegessen und ab ging es zum Medical Center. Um 10.00 Uhr hatte Irene einen Termin beim Arzt. Man stellte fest, dass Irene eine Mittelohrenentzündung hat. Diverse Medikamente wurden gekauft und unser Programm musste umgestellt werden. Wir fuhren nach Fremantle, eine idyllische Stadt südwestlich von Perth, mit altem und neuem Hafen der Haupstadt von West Australien. Ein Tag zum Schlemmen, die Bauarten der aneinander gereihten Restaurant, Strassenkaffees und Kaufläden erinnert einwenig an Holland. Die Bauwerke hier sind bis zu 150 Jahre alt, -klein und niedlich. Am Nachmittag wollten wir wieder an den Strand, doch da der Wind sehr stark blies, wollten wir uns nicht Sandstrahlen lassen und liessen die Zeit in einem Park gemütlich verstreichen. 19.2 (ca. 27° C, leicht windig)Endlich ging die Tour los. Wir fuhren mit unserem KLVWM Richtung Bunbury, welches 100 km südlich von Perth liegt. Die Landschaft ist sehr trocken. Das typische Bild von Australien, die Erde ist Rot, die Gräser gelb, die Bäume und Büsche grün, ein königsblauer Himmel mit weissen Wolken. Die Hauptattraktion von Bunbury ist, dass man mit zutraulichen Delfinen, die regelmässig vormittags an den Strand der Koombana Bay kommen, schwimmen kann. Leider haben wir aber keine Delfine gesichtet und sind weitere 50 km nach Busselton gefahren. In Busselton steht einer der längsten Jettys der Welt. Der knapp 2 km lange Holzpier ist der Längste in der südlichen Hemisphäre. Natürlich wollten wir auch diesen ablaufen. Eine beachtliche Leistung, wenn man denkt das früher eine Dampflokomotive mit mehreren Wagen das Pier hin und zurück gefahren sind. Am Abend sind wir auf den Campground Beachlands Holiday Park, ein wirklich guter empfehlenswerter Campingplatz. Noah spielte den ganzen Abend auf einem Riesentrampolin mit anderen Kindern. Sehr interessant zum Zuschauen, denn sie konnten sich gegenseitig nicht verstehen, aber irgendwie wussten alle was und wie zu spielen war. Irene ging es leicht besser, denn die Medikamente haben gewirkt, obwohl sie sich Ihr Morgenessen wie auch das z’ Viere zwei mal durch den Kopf gehen liess. 20.2 (ca. 27° C, leicht windig)Nach mehreren morgendlichen Trampolinsprüngen von Noah sind wir weiter auf Entdeckungsreise Richtung Augusta. Der erste Stop war bei einem Tierpark, wo Noah ein junges Kängeruh mit einer Flasche füttern konnte. Weiter ging es zum Cape Naturaliste, wo ein Leuchtturm (gebaut um 1903) stand. Nach einem Spaziergang, mit etwa 100 Fliegen im Schlepptau, und dem ewigen Händefuchtlen vor dem Kopf, beschlossen wir weiter zu fliegen ..äh fahren. Am Nachmittag ging es an die Bunker Bay, ca 5. Minuten Autofahrt weg vom Leuchtturm baden. Eine Bucht die wir mit einer handvoll Personen teilen mussten. Danach ging es der Küste entlang zu den Canal-Rocks, eine vom Wasser zum kanalgeformten Gesteinsformation. Weiter durch die schönen Weingebiete mit sehr viel Wald, auch hier sind ganze Hügel gelb, überall ist es extrem trocken. Sehr eindrücklich sind vor allem die Villen (Weinhöfe) von den Weinbauern. Sehr grosse Häuser, unter anderem eine Villa mit einer ca. 5m grossen Statue inmitten von einem fussballfeldgrossem Weiher. Hier könnte man „Sauftouren“ abhalten „noch und nöcher“. Doch Irene nimmt Medikamente, ich alleine möchte nicht trinken und die Kinder können noch nicht autofahren. Am Abend treffen wir in Augusta ein. Eine der windigsten Gegenden von Australien. Ausgangspunkt zum südwestlichsten Punkt Australiens, das Cape Leeuwin. ORIGINAL | |||||||||||