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Bild von: sebastian ender
Reise: sieh dir die welt an und der ort an dem du bleiben willst - wird dich finden ...
Bericht: Die Amerikanerin und das Opium

Die Amerikanerin und das Opium

08.01.2008 09:38:09 (View count: 979)
greeetz,

ich bin jetzt angekommen in Luang Prabang das ist eine Stadt (Dorf) in Nordlaos, hier in Laos ticken die Uhren anders als sonstwo auf der Welt, es ist unglaublich ruhig hier, es kommt alles spaeter als du denkst, aber easy going ich habe das warten schon in costa rica gelernt ...

das geschehen dieser stadt besteht nur aus zwei strassenzuegen, dort gibt es den nachtmarkt und einige restaurants, ne menge tempel und ne horde von laoten ... ich habe ein zimmer bekommen was mich ein schweinegeld kostet 10 dollar, der wahnsinn, aber luang prabang ist nun mal teuer im gegensatz zu ander teilen diese landes, der hohn ist auch noch das die hier voll auf anti rauchen sinn, ich habe ein rauchfreies guesthouse, hab ich natuerlich, erst gemerkt als es soweit war,
shit happens ...

und was noch sehr auffaellig ist, es sind extrem alternative people unterwegs und irgendwelche alten leute, uebel, trotzdessen habe ich beschlossen mein glueck zu versuchen um irgendwas anstaendiges auf die beine zu stellen ...

ich wandelte die strasse entlang und sprach die erste frau an die sehr gut aussah, es stellte sich heraus das sie amerikanerin ist und aus new york kommt,
was solls, ich gab mein bestes und flanierte mit ihr mit einer selbstverstaendlichen geduld ueber den nachtmarkt, half ihr beim handeln, bis sie mir dann erzaehlte das sie mit ihrer mutter on tour ist - weltklasse da daemmerte mir schon das das ganze geschnulze voll nuzlos ist, letztendlich entschied ich mich das ganze zu ende zu bringen und lud sie noch zu einem dessert in ein schnickes restaurant ein, ich kam mir schon vor wie in einem perfektem hollywood rondevouz, ok sie war auch suess, obwohl sie aus staaten kam, nach einem netten gespraech ueber gott und die welt und ihr leben, das sie jetzt dann fertig studiert hat und kein bock hat zu arbeiten, brachte ich sie dann noch nach hause, wo sie mir ihre email adresse gab, die ich wohl nie brauchen werde, verabschiedete ich mich und beendete diesen schnulzigen american dream mit bravur ...

es war nun halb elf abends, ich dachte mir die nacht ist noch jung wer nicht wagt der nicht gewinnt, wollte gerade zurueck ins dorf als ich mit einem laoten ins gespraech kam, ich fragte ihn wo ich noch hingehen kann und er erklaerte mir das es hier in laos keine wirkliche party gibt, in ein stunde schliesst alles und die stadt schlaeft, du kannst ab halb zwoelf in kein restaurant, bar oder sonst was gehen du kannst kein bier kaufen, ich war leicht geschockt ...

die entscheidung war klar ich musste mir definitiv was zum rauchen aufstellen um dieses ruhige laos zu verpacken, ich zog los, und es ist ja nicht schwer hier, es verkauft jeder zweite was, und es gab zwei sachen zur auswahl einmal das weed und das gute alte opium, ich dachte mir fuer den anfang brauche erstmal ein bisschen opium, um hier klar zu kommen, auf zum mekong ..

nun sass ich da am mekong es war beeindruckend, die stadt schlief alles hatte dich, fast keine lichter mehr zu sehen, und du sitzt an diesem bedeutenden fluss und rauchst dein opium, absolut incredible, irgendwann hoerst du wie intensiv die natur um dich herum ist, alles zirpt und raschelt, der mekong fliesst direkt an dir vorbei, und du philosophierst ueber dein leben und die welt, dein koerper befindet sich zwischen leichtigkeit und schwere, ich habe mich noch lange zeit sehr rege mit dem kleinen mann in meinem kopf unterhalten und beschloss irgendwann um drei uhr schlafen zu gehen

resume ... ein verdammt cooler abend



 

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