| Gallery Speedboat to Hell ... 07.01.2008 16:37:17 (View count: 895) An alle meine kleinen Boarderliner, dieser Trip startete in Chiang Mai um 9 uhr abends, ich fuhr mit dem bus nach chiang khong, in diesem kleinen minibus mit zwei kanadiern fror ich mir so dermassen den arsch ab das alles aus war, hier im norden ist es naemlich nachts uebelst kalt, ich lag mit drei lagen tshirts einem longsleeve und einem pullover im bus und deckte mich mit meinen handtuch zu, als ich dann merkte das der fahrer die aircon anhatte, habe ich ihn echt gefragt ob er betrunken sei er soll sofort dieses scheiss teil ausmachen .... in chiang khong angekommen, irgendwo im ghetto, nichts, es ist jetzt drei uhr morgens und wir werden so einem nordthai uebergeben der uns ein zimmer fuer einen euro anbietet, wir nehmen es, es stellte sich heraus das es ein freiluftzelt ist, einfach ein geruest auf dem oben eine plane als dach lag der rest war frei und darin standen drei normal betten, wie skurill, es war uns allen egal es waren schliesslich ohne ende decken vorhanden, dann schlaf .. nach drei stunden schlaf aufgestanden, und der wahnsinn, wir haben direkt neben dem mekong geschlafen ein wahnsinns sonnenaufgang in der nebelgetruebtren szenerie, zwischen der grenze von thailand und laos, ich war wieder einiger massen auf den beinen, erstmal ein spartanisches fruehstueck und dann kam der thai zu mir und meinte speedboat speedboat, ich hatte zu gehen, der einzigste der ein speedboot von diesen leuten bestieg, what ever der thai fuhr mich mit dem motorrad zur grenze wo ich mit dem boot rueber schipperte und dann visa besorgen hunderte von zetteln ausfuellen manchmal den gleichen drei mal 25 mal den pass herzeigen alles ein bisschen kompliziert irgendwann als ich das geschaftt hatte hielt ich meine erste millionen in der hand ich habe hundert euro in laotische kip umgetauscht = 1.200.000 kip gut ich werde wieder von einem anderen typen abgeholt anscheinend doch alles organisiert obwohl es nicht so aussieht, auf zum speedboat peer, wo ich ein total cooles englisches paerchen kennenlerne, ich denke so um die 55 jahre alt, aber total hip und freakz unterwegs ... sie war meine mama auf dem boot sie hat mich die ganze fahrt mit candies versorgt nach 2 stunden gings ab auf das boot, acht leute, jeweils zwei nebeneinander auf vier sitzbaenken die keine waren, keinerlei erhoehung von der bank zu boden, jeder hatte so ungefaehr 50 auf 50 cm platz, schwimmwesten an und helm auf du legst dem captain dem laoten dein leben in die haende er kennt den mekong er wir die richtige linie fahren - ein anderer meint noch so, we need some positiv thinkers now und wir bretterten 6 stunden lang den mekong runter das alles aus war, das boot rast in einen wellengang hinein und hebt mehrmals von der wasseroberflaeche ab, du hast deine knie im gesicht weil keinerlei platz vorhanden ist, dein linker fuss ist eingeschlafen, und du hast keine ahnung wie du den wieder wach kriegen sollst, im rechten oberschenkel bereich hast du einen krampf, dein ruecken schmerzt da du ein holzbrett im kreuz hast das dich jede wasserberuehrung spueren laesst und du musst dringend auf toilette und es sind jetzt zwei stunden fahrt vorueber, du denkst ernsthaft darueber nach am zielhafen ein chiropraktikerpraxis auf zu machen, ein 24 stunden flug ist kindergarten, alles was du bereits erlebt hast und da ist ne menge vorhanden erscheint dir wie ein witz, du kommst dir sechs stunden lang verdammt gross vor, obwohl du im durchschnitt liegst fuehlst du dich wie der wankum, du denkst kurz darueber nach was waere wenn dieses boot bei diesem tempo auf einem felsen auflaufen sollte, ich kann es mir nicht ausmalen ich glaube es gaebe eine ueble explosion und es waere gar nichts mehr von passagieren und boot uebrig die weste und der helm also total fuern arsch ... diese fahrt geht definitiv in die geschichte ein, es war ein praegendes erlebnis und ich kann nur jedem raten es zu machen ich wuerds wieder tun .. ORIGINAL |