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Strand von Caleta
Strand von Caleta
Dieser traumhafte Sandstrand lädt zum Schwimmen im angenehm warmen Pazifik.
 
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Bild von: Markus Augstburger
Reise: Costa Rica
Bericht: Corcovado - Osa Peninsula

Corcovado - Osa Peninsula

17.04.2007 06:10:31 (View count: 1833)

Um den etwas langen Weg von San José in den abgelegensten Landesteil zu verkuerzen fliege ich mit Natur Air nach Palmar Sur. Vom Domestic-Airport in San José nach Palmar Sur mit Zwischenhalt waren wir gerade zwei Passagiere und zwei Piloten in einer kleinen Maschine. Der Flug war auesserst spannend bekam ich doch das Land, das im Flug ganz ueberschaubar ist, von oben zu kennen. Auf den Transfer von Sierpe nach Bahia Drake freute ich mich schon lange. Es ist eine 90-minuetige Bootsfahrt durch Mangroven-Waelder wo der Sierpe River in den Pazifik muendet. Einfach traumhaft diese Natur!

Die letzte halbe Stunde Bootsfahrt entlang der Kueste fuehrte mich dann endlich zum Playa Caletas wo Jolanda mit ihrem Mann ihr kleines Paradies haben und als Gaesteunterkunft betreiben. Nach der Beach-Landung (barfuss von Vorteil) stand auch schon das Mittagessen auf dem Tisch. Die Unterkuenfte sind voll ausgebucht und es halten sich sage und schreibe mehr als die Haelfte Schweizer bei Jolanda auf. Dazu noch eine interessante Gruppe Kanadier, die ein Projekt "Zugvoegel" verfolgen.

Der Ort ist so etwas von schoen, dass man sich hier gar nicht mehr wegbewegen moechte. Auf einer kleinen Anhoehe liegt das Hauptgebaude wo man sich verpflegt oder im Strandstuhl liegt. Die Unterkuenfte laden mit Balkon und Haengematte zum Faulenzen ein. Der Strand gleich unter dem Haus wird kaum je von anderen Leuten besucht. Mit Palmen gesaeumt und sogar einem kleinen Liegerasen ist er der ideale Tummelplatz fuer die Sonnenhungrigen. Die drei Mahlzeiten, die Jolanda taeglich auf den Tisch zaubert schmecken herrlich.

Doch nicht nur Faulenzen ist angesagt. Schnorcheln und Tauchen bei der nahegelegenen als Naturpark geschuetzten Insel gelten als sehr gut. Ich entscheide mich fuer das Tauchen. Nachdem ich mich in den Neopren-Anzug gestuerzt habe und die Luftflasche am Ruecken habe gilt es Ernst. Das Wasser ist kalt und es gibt einen grossen Surf. Die Sicht ist eingeschraenkt und trotzdem entdecken wir schon die ersten Meeresbewohner. Es gibt farbige Korallen, kleine Reef-Bewohner und vor allem groessere Fische. Auch der zweite Tauchgang mit jetzt eindeutig besserer Sicht enthuellt noch einmal die Unterwasserwelt Costa Ricas in ihrer ganzen Schoenheit und Farpenpracht.

Ein weitere Ausflug ist der wohl obligate Besuch des Corcovado Nationalparks. Laut National Geographic gilt dieser Park als einer der besten weltweit. Tatsaechlich gibt es dort Tiere die sonst niergends auf der ganzen Welt vorkommen und es gibt dort auch noch Arten, die vom Aussterben bedroht sind. Der bekannteste ist wohl der Tapir, gefolgt vom Puma. Diese zwei kriege ich leider nicht vor die Augen. Trotzdem zeigt mir mein Fuehrer eine unzaehlige Artenvielfalt. Ich werde diese hier spaeter noch einmal auffuehren. Der Tag ist voll interessant und zeigt mir auf, das Costa Rica eine unheimliche Vielfalt an Tieren, Pflanzen und Oekosystemen hat.

Den letzten noch freien Tag in Caletas verbringe ich am hauseigenen Strand, auf der Verranda beim Kaffee-Trinken und Kuchen essen, beim Plaudern und Lesen. Der Blick aufs offene Meer, der schoene blaue Himmel und die vorbeifliegenden Aras, was will man mehr. Es tut mir eigentlich ganz leid dieses Paradies schon verlassen zu muessen. 


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