Vorbereitungen Transatlantiktörn
24.11.2006 10:46:15 (View count: 2357)
Las Palmas de Gran Canaria, 23. November 2006
Nach der Ankuft in Las Palmas haben wir uns gleich um die Proviantierung gekümmert. Den Markt besucht und die Lieferungen in Auftrag gegeben. Dann 3 Tage Ferien gemacht. Mit Mietauto durch die vier Klimazonen Gran Canarias – ein Riesenkontrast zu Lanzarote. Grüne Wälder, Nebel in den Bergen, schroffe Westküste. Es hat uns gut getan, etwas Neues zu entdecken, entspannt an der Sonne auf einem warmen Stein zu sitzen und die Aussicht übers Meer auf den Teide von Teneriffa zu genissen (der höchste Berg Spaniens übrigens).
Den Süden haben wir ausgelassen (Badestrände mit Biergärten und Englischen Pubs wo man jeden Abend engl. Premier League schauen kann.)
Heute ist Bernd angekommen, aus Ibiza. Er vervollständigt die Crew. Felix ist am Sonntag angekommen – musste spontan Ferien abbauen. So sind wir nun zu viert, das macht das Wache schieben angenehm. Andrerseits macht es das Bunkern von Proviant und das Verstauen schwieriger. Rechnen mal mit 20 Tagen Überfahrt – also das macht 20x2 Hauptmahlzeiten – ohne Tiefkühler – frische Früchte von den Kanaren: Ananas, Mango, Avocado, Papaya, Bananen. Wasser und vakuumverpacktes Frischbackbaguette (70 Stück). Überübermorgen starten wir von Las Palmas aus über den Atlantik, Wettervorhersage kündigt Flaute an für den ersten Tag, besser als Wind auf die Nase. Also müssen wir uns etwas gedulden, bis wir den Passatwind erreichen. Der sollte bei etwa 20 Grad Nord einsetzen, also etwa auf der Höhe der Kapverden. Kurs SW für ca. 700 Seemeilen, dann Richtung Westen auf dem Grosskreis 2200 Seemeilen – Ziel St.Lucia. Eine Regel besagt: „go south until butter melts, then turn right“.
Wir sind gut vorbereitet und freuen uns auf das Abenteuer … Ihr werdet hören.