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Ben und ich II
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Bild von: Sibylle Bongni
Reise: Australien
Bericht: Pferdereiten und Billy Tea

Pferdereiten und Billy Tea

26.10.2006 08:38:07 (View count: 2143)

Nervoes stand ich am Flughafen in Brisbane und wartete bis er endlich kommt. Auf dem Monitor stand, die Maschine sei bereits seit 30 minuten gelandet. Ich wartete und wartete und wartete... Die ersten Passagiere erschienen und da kam er, mein lang ersehnter Schatz , Marco ist entlich da. Waehrend den naechsten zwei Wochen werden wir Australien gemeinsam erkunden.

 

Das Hinterland der Gold Coast ist wunderschoen. Nur leider ohne Auto schwer errichbar. Die Busse verkehren hauptsaechlich zwischen den Touristestaedtchen an der Kueste.

So entschied ich mich also eine Pferdereittour zu unternehmen. Ich hatte zuvor absolut keine Erfahrung im Pferdereiten und auch nicht wierklich grosses Interesse an diesen Tieren.

Ausser das mir jetzt das Gesaess und der Ruecken weh tut hat Ben (mein Pferd) gut zu mir geschaut.

Mit dem Zug fuhren wir also nach Nerang (ca. 60 min von Brisbane). Dort wurden wir vom Shuttlebus abgeholt, welcher uns auf die Pferderange fuhr.

Dort hiess es Pferde satteln und los gehts.

Nach 1.5 Stunden durch saftige Waelder und bluehende Wiesen gab es dann an einem Fluss ein "z vieri"-Halt. Dort durften wir die australische Kueche kennenlernen. Billy Tea und Damper .

Billy Tea

Man werfe ein oder zwei Hand voll Teeblaetter in einen Billy (ein rauchgeschwaerzter Eimer mit Henkel, etwa von der Groesse eines Honigeimers), fuelle ihn mit Wasser und haenge ihn uebers Lagerfeuer, erwaermen und ziehen lassen. Man fasse den Billy am Henkel (vorsicht, heiss) und schleudere ihn mehrmals blitzschnell im Kreis, um die Teeblaetter zu verteilen. Etwas Milch und Zucker und fertig ist der Billy Tea.

Damper

Man bereite einen festen Teig aus Mehl, Backpulver, Salz und WAsser vor, fuelle ihn in einen gusseisernen Topf mit Deckel und backe ihn im Lagerfeuer. Etwas Marmelade zum bestreichen und auch der Damper ist genussbereit.

Nach weiteren 2 Stunden sind wir dann bei der Range wieder angekommen.

Es war toll,  die australische Natur von einem Pferd aus zu  bewundern.

 


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