| Gallery Schnappschuss eines Delphins Costa del Sol und Märchenpaläste in der Sierra Nevada 22.09.2006 19:09:47 (View count: 2267) Mazagon, 22.Septmeber.2006 Heute ist definitiv der ideale Tag zum Reisebericht schreiben: es regnet in Strömen. Costa del Sol und Märchenpaläste in der Sierra Nevada In Cartagena war Wäschetag (12kg), dann Diner (gute Restaurantwahl) mit einem Kollegen von Martin und seiner Frau, der hier auf einem 1200MW Kombikraftwerk Betrieb und Unterhalt koordiniert. Die Kraftwerksbesichtigung war eindrücklich, auch wenn Martin dies ja schon alles kannte (ALSTOM: Schleichwerbung). Für uns Abwechslung und hoffentlich auch für die O&M Crew vor Ort (Danke nochmals!). Von Cartagena aus sind wir in einem „Tag“ (gut 18h) nach Almerimar „gefahren“ (zum Segeln hat der Wind gefehlt), immer wieder haben wir Delfine in mehreren Rudeln gesehen. und ein paar Einzelgänger die uns am Bug verspielt Gesellschaft geleistet haben. Der Hafen von Almerimar ist nicht gerade malerisch. Trotzdem haben wir uns fast ein bisschen zu Hause gefühlt, weil wir MEITLI vor zwei Jahren in diesem Hafen gekauft und schliesslich dort zu unserem ersten Schlag aufgebrochen sind (Stichwort für Cornelia: Delfine!). Deshalb haben wir MEITLI gleich ein paar Tage allein gelassen und sind mit dem Mietauto durch die Sierra Nevada (Serpentinen, jede Menge Rohschinken Trocknereien, Kastanien wie im Tessin, Mandelbäume, Feigenkakteen..) nach Granada gefahren. Dort haben wir dank Reiseführer ein Zimmer in einer kleinen Pension innerhalb der Mauern der Alhambra gefunden und die herrlichen Nasriden-Paläste im Mondschein bewundert. Die sind wirklich wie im Märchen: alles voller Stuck-Schnörkel islamischer Art, hunderte von Säulen, prächtige Kuppeldecken aus Holz und wunderbare Innenhöfe mit Brunnen. Wunderschön ist auch die Aussicht von der Alcazaba (Festung) über die Stadt mit den maurischen Vierteln, der christlichen Kathedrale und der Sierra Nevada im Hintergrund. In der Stadt haben uns zwei Zigeunerinnen gegen unseren Willen die Zukunft vorausgesagt, betreffend Windprognose sind sie aber sehr unkonkret geblieben. Am nächsten Morgen haben wir die angenehm kühlen Stunden des Tages im Generalife, sozusagen dem Freizeitgarten der Nasriden-Könige, verbracht, einfach traumhaft. Christa macht unentwegt Photos für zuhause – man muss schliesslich eine Vorstellung vom zukünftigen Haus und Garten haben…. Zurück in Almerimar ging’s flott weiter Richtung Malaga, wo wir Martins Vater abholten und dann weiter Richtung Gibraltar. In den für uns neuen Gewässern haben wir unseren ersten Fisch, eine ca. 35 cm lange Makrele, gefangen die wir problemlos erlegt, mit ziemlich viel Mühe filettiert aber mühelos verspeist haben (zu dritt hat’s viel Gemüse gebraucht). Zudem hatten wir die ersten Begegnungen mit Seenebel, der ziemlich unheimlich sein kann, aber dank Radar einigermassen sicher durchsteuert werden kann. Ausserdem hatten wir ausgesprochen viele Begegnungen mit Thunfischnetzen, denen man unbedingt ausweichen muss; Markierungen sind aber teilweise erst von sehr nah erkennbar. ORIGINAL |