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Abgeblaettert
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Bild von: Romana & Benny Hohl Kammer
Reise: Aus der sibirischen Kälte ins tropische Mittelasien
Bericht: Auf einem Pferdegespann durch Bagan

Auf einem Pferdegespann durch Bagan

06.05.2006 13:06:01 (View count: 2315)

Benny's Tagebuchauszug vom 28. April 2006 in Bagan

Wie verabredet stand Piu Piu und sein Driver um acht Uhr bereit. Ausstaffiert mit weichen Kissen bot das Pferdegespann die ideale Voraussetzung fuer die Tempelbesuche. Schon beim Ersten wurden wir von Shopbesitzerinnen sehnlichst erwartet. Noch auf dem Wagen bekamen wir Ansteckschmetterlinge, damit wir beim Hinausgehen auch ja bei deren Stand, etwas kaufen. So geschah es dann auch bei Lotte, die eine grauenhafte Lackdose aus Mitleid kaufte. Romana nahmen sie aus lauter Aerger ueber ihre misslungenen Verkaufsversuche, den Schmetterling wieder ab. Im Tempel selbst warteten alte Frauen auf uns hilflose Touristen. Sie gaben erst vor, kein Feuer fuer ihre Riesenstumpen zu haben. Lotte half mit ihrem Gluehstengel aus, welches die Alte auch sogleich einsackte. Wenigstens posierte sie dann fuer ein Foto, welches dann aber wiederum entloehnt werden sollte. Gleich drei oder vier solcher Gangsteroemis sassen rund um die grosse Stupa im gueldernem Gewand.
Im weiteren Verlauf des Tages erkundeten wir so manche Ruine Bagans. Dabei sahen wir Wandmalereien, Buddhas, Stukaturen, erklommen Pagoden und durchleuchteten alte Ruinen mit unseren Taschenlampen. Das Einzige was die zwei Schnaedertanten nicht sahen, war die Fledermausscheisse, in welche sie Barfuss reinliefen. Ich umging die Stelle beim lauten Gekreisch der Blutsauger und der knurrenden Maedels die die klebrige Paste fast nicht mehr von ihren Fussohlen wegkriegten.
Nach dem zehnten Gebaeude loeschte es den Girls ab und wir kamen bereits um vier zurueck zum schmucken Guesthouse. Dort organisierte uns die nette Besitzerin Bustickets nach Kalaw fuer den morgigen Tag. Das anschliessende Nachtessen war ein harter Schlag nach dem feinen Picatta Milanese zum Zmittag. Diese Nacht sollte unser Zimmer nicht mehr so heiss werden, da das Gouverment die zweite Phase fuer unsere Klimaanlage freischaltete. Danke Myanmar.


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