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Da hatte ein LKW seine Bierladung auf der Strasse verteilt. Ein paar ganze konnten wir aber retten.
Da hatte ein LKW seine Bierladung auf der Strasse verteilt. Ein paar ganze konnten wir aber retten.
 
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Bild von: Claudia Engelhardt
Reise: Neuseeland
Bericht: Erste Fahrraderlebnisse noerdlich von Auckland

Erste Fahrraderlebnisse noerdlich von Auckland

23.12.2005 00:43:08 (View count: 3042)

Hallihallo!

Jetzt ist ja schon wieder einiges an Zeit verunnen seit dem letzten Bericht. Das Internet ist hier sehr teuer und auch nur in groesseren Ortschaften vertreten, von daher habe ich bisher auch kaum Zeit gefunden Emails zu beantworten.

Ja nun. um mal beim Ursprung anzufangen, moechte ich erstmal erwaehnen das ich nie (nie!) wieder mit einem Flugzeug ueber ein Monsoongebiet fliegen werde. Gerade Indonesien und der Norden Australiens werden momentan von schlimmen Unwettern heimgesucht ... und genau da flogen wir drueber! Nicht sehr witzig wenn draussen die grellen Blitze vorbei zucken und der Pilot Turbulenzen ankuendigt. Ich konnte jedenfalls kein Auge zu tun ... eigentlich ganz im Gegenteil, wahrscheinlich dank meines Adrenalinausstosses war ich immer stets vor einem kleinen Nervenzusammenbruch.
Nach einem Umsteigestop in Brisbane -und nach einer kurzen Angst vor der australischen Passkontrolle (wegen der nicht bezahlten Knoellchen)- kamen wir auch bald in Auckland an. Die ersten Tage gingen wir auf Stadterkundung. Ganz so begeistert war ich von der Stadt erstmal nicht. Das Wetter war angenehm ... wenn auch nach meinem empfinden zu windig.
Dann begab ich mich auf Fahrradsuche. Ich holte mir ein paar Angebote ein, entschied mich aber am Ende fuer das teuerste, da ich dachte ich brauch ein gutes Fahrrad wo ich mich drauf verlassen kann. Es werden ja doch ein paar tausende Kilometer zustande kommen. Ausserdem dachte ich mir auch das ich es am Ende meiner Reise mit nach Deutschland nehme, da der Transport angeblich gar nicht so teuer waere.
Aber egal, ich traf mich dann jedenfalls erstmal mit Doreen, die die gleichen Plaene seit dem letzten Sommer hegte, stellte den grossen Rucksack beim Steffen in die Wohnung, verteilte mein Hab und Gut in 4 Packtaschen und dann ging es los.
Der Schlot zog beim Steffen ein, grosse Plaene hatte er bisher noch nicht geschmiedet ... aber zumindest wollten wir uns vielleicht zu Weihnachten wieder treffen.
Wie ueberall auf Reisen, gilt auch hier: Erstens kommt es anders und zweitens als man denkt.

Aber das mit Weihnachten klappte ... und es war ein schoeneres Fest als letztes Jahr im oestereichischen Hotel. Viel los war zwar nicht und grossartige Weihnachtsstimmung kam auch nicht auf, aber zumindest hatte ich ein paar nette Menschen um mich herum, was auch glaube das wichtigste ist. Ausserdem hatten wir an einem Abend im Pub eine Art Gutschein gewonnen (ich hab am laengsten mit dem Hullahupreifen durchgehalten -das Kinderspiel, wo man den Ring um die Hueften kreisen lassen muss) Wir bekamen jedenfalls die Haelfte Ermaessigung im Parasailing. Da wurden wir von einem Boot aus mit dem Fallschirm hochgezogen -angeblich 350m hoch-. Das war recht spektakulaer. Vor allem wenn man Hoehenangst hat.

Nunja, wir haben jetzt eine gute Woche und ueber 600km auf dem Fahrradsattel verbracht, viele Berge ueberwunden, nochmal ueberfluessiges Gepaeck zu Steffens Adresse geschickt, viele Kuehe und Schafe gesehen, Regen und Wind verflucht und auch gezeltet.
Es ist eigentlich jeden Tag was passiert ... einmal hat ein LKW vor uns seine Ladung Bier und Suessigkeiten verloren, an einem anderen Tag hatte ich einen Platten oder der Doreen kackten Moewen durch den Helm auf den Kopf.

Der weitere Plan sieht jetzt so aus, das wir die naechsten 2 Tage nach Auckland zurueck fahren (wir waren bisher nur im Norden) und von da aus mit dem Zug auf die Suedinsel. Erstensmal weil die schoener sein soll und zweitens weil man den Norden auch im Maerz noch erkunden kann, da hier oben ein milderes Klima herscht.

Soweit nun erstmal dazu ... ich halte Euch natuerlich auf dem laufenden.
Bis dahin wuensche ich Euch einen guten Rutsch und bleibt gesund und munter.

Eure Claudia


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