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chinesisches Gebirge
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Bild von: Romana & Benny Hohl Kammer
Reise: Aus der sibirischen Kälte ins tropische Mittelasien
Bericht: Transsib 3.Teil UlanBator - Peking

Transsib 3.Teil UlanBator - Peking

23.12.2005 14:27:23 (View count: 2752)

Interview Teil 3 zwischen Bernodov und Romanskaja.

B: An der chinesischen Grenze hattest Du grossen Blasendruck. Was war nach dem Du denZug verlassen hast passiert?
R: Welch eine Ueberraschung, Du kommst aus dem Klo des Bahnhofsgebaeudes, willst in dein Wagon einsteigen und dieser faehrt dir vor der Nase weg. Kein Problem in zehn Minuten wird er wieder hier sein, er muss ja nur umgekuppelt werden. ...aus zehn Minuten werden 1.5 Stunden.
Ich werde zur Hauptattraktion der Chinesen. Mit "ni hao", was guten Tag heisst, konnte ich leider nicht alle tausend Fragen beantworten, die ich sowieso nicht verstand. Sehr herzlich begutachteten sie mich von oben bis unten und wieder zurueck. Wir sprachen ueber das Alter, Herkunft, Wo mein Zugwagon blieb, die Verspaetung und alles Moegliche (in Zeichensprache versteht sich). Sie nehmen mich mit in den geheizten Warteraum der Angestellten, bieten mir Zigaretten an und freuen sich ueber die blonde, blauaeugige, gepaecklose, halb erfrohrene Appenzellerin.

R: Rueckfrage, was hast Du bloss so lange gemacht?
B: Die Spinnen die Chinesen, die haben eine andere Spurbreite. Also wurde Wagon fuer Wagon hin und her rangiert bis alle einmal in der Werkhalle waren. Dort machten sich zehn emsige Arbeiter daran die Komposition mit Hilfe von Hydraulikhebebuehnen anzuheben und das Fahrwerk zu wechseln. Das Schwebegefuehl hat mich ueber deinen Verlust getroestet.

B: Wie haben sich die Menschen veraendert?
R: Die Russen erwiesen sich als eher trocken und barsch, waehrend wir die Mongolen weit freundlicher jedoch sehr chaotisch und laut empfanden. Sie kennen keine Warteschlangen, es gilt: der Frechere gewinnt.
Die Chinesen weit neugieriger versuchten sofort mit uns ins Gespraech zu kommen. In unserem Abteil kriegten immer wieder frischen Besuch, leider bisher nie mit Englischkenntnissen. Schade nur, dass den Chinesen die Erfahrung mit dem guten alten Wasserklosett fehlt, deshalb ueberall unappetittliche Spuren und Ueberschwemmungen im Klo.

Guter Tip zum Schluss: Bildbaende helfen enorm bei der Kommunikation.


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