| Gallery Great ocean road 2
Down Under Adventour 02.02.2005 (View count: 2700) G'day mates!Der Besuch beim Lucky Budda brachte nicht den gewünschten Erfolg, den Flug nach Cairns verbrachten wir getrennt, da die Sitzplatzreservation verlohren ging. Cairns gemuetlich aber weitläufig, das zu Fuss bei tropischen Temperaturen (35°C und 95% Luftfeuchtigkeit), sehr anstrengend sein kann. Somit haben wir das Auto früher abgeholt und die ersten Linksfahrversuche waren verwirrend. Die Gerüchte das Frauen nicht Karten lesen können bestätigte sich auf der Fahrt nach Cape Tribulation als ich auf dem Kompass sah, wie wir Richtung Westen anstelle von Norden fuhren...... Auf unseren längeren aber schönen Umweg sahen wir unser erstes freilebendes Kangaroo. Interessant war das es nicht umherhüpfte, irgendwie sah es relativ überfahren aus, und so fuhren wir weiter. Ein Ort mit Palmenbedeckten Sandstränden, kristallklarem Wasser und tropischen Temperaturen. Der richtige Platz zum Relaxen``, wenn da nur nicht so kleine giftige ``Jelly Box Fische`` und bösartige Salzwasser Krokodile wären, die einem den Strandplausch trübten. Nach ein paar Tagen und einem interessanten Nacht Dschungel-Trip ging die Reise nach Süden weiter. In Airlie Beach buchten wir ein 3-tätiger Segeltrip zu den Whitsundays. Der Krackerjack (ein 15 Feed langes Segelschiff) wurde von Skippy ein schruliger aussi Seebär, gesteuer. Die Crew wie auch die Gruppe waren genial, das Essen (abgesehen von den vielen herumstreunenden Kakerlaken) war reichlich und gut. Nach Besichtigung der ``Whiteheaven Beach``, die mit abstand den weissesten und feinsten Sand den wir je gesehen haben hat, versuchte ich mein Glück mit einem kostenlosen Tauchgang, den ich aber nach den sersten Tauchversuchen aufgab. Die Rückreise war Adrenalin pur! Zu lauter Rockmusik segelte Skippy beinahe Horzontal und überflutete das halbe Deck, was wir alle bis auf 2 Girls, die eine Segeltour mit einem romatischen Bootstour verwechselten, sehr lustig fanden. Auf der Weiterreise nach Hervey Bay suchten wir eine Schlafmöglichkeit in Yepoon. Leider war alles ausgebucht, somit beschlossen wir im Auto zu übernachten. Nach einem Bierchen machten wir uns auf die Suche nach einem Schlafplatz, wo uns unterwegs ein freundlicher Polizist anhielt und mich höflich fragte ob ich mal ``blasen`` würde (Ergebnis 0.0... grins). In Hervey Bay organisierten wir mit unserer 11-köpfigen Gruppe die 3-tätige ``Adventour-Tour`` auf Fraser Island (grösste Sandinsel der Welt). Auf uns allein gestellt starteten wir am nächsten Tag mit unserem 4WD, Proviant und Zelten unser Trip. Erlebnisse wie Schwimmen in einem klaren Süsswassersee umgeben von dichtem Regenwald: sprich Lake McKenzie, Autopanne am Strand, campen am Strand, Dingos die um unsere Zelten herumschliechen und versuchten unser Proviant zu stehlen, zählten zum Alltag! Zurück auf dem Festland genossen wir wieder die Vorzüge der Zivilisation und stürtzten uns unter die Duschen... Nach weiteren schönen Orten wie Surfers Paradise und Byron Bay machten wir einem Zwischenstop in Nimbin. Ein ``Kaff`` das in der Zeit von`` Sex, Drugs and Rock'n Roll`` stehen geblieben ist. Noch nicht mal ausgestiegen wurden uns Pot, Mushrooms usw. angeboten, als wäre das, das übliche Begrüssungsgeschenk!!!! Viele Kilometer später erreichten wir Sydney wo das Autofahren unsere Nerven ziemlich strapazierte. Nicht genug das wir Mühe hatten für uns einen Schlafplatz zu finden nein, wir mussten auch nach eine preiswerte Unterkunft für unser Auto suchen! Nach 4 Tagen, einer davon mit ``Beff und Cimeli`` (grins), hatten wir genug und kehrten der Millionenstadt den Rücken und fuhren in die ``Blue Mountains``, wo wir eindrückliche Schluchten, Wasserfälle und die weite des Landes genossen. Auf einem Ausflug zu den ``Jeolan Caves``, sahen wir wieder einmal ein Kangaroo (lebendes = )). Von den Bergen and den Strand zurück, stoppten wir in Jervis Bay und verbrachten den Tag mit faulenzen an den schönen Buchten. Ohne nennenswerte Zwischenfälle starteten wir Tage später die Route ``Great Ocean Road``. Auf einen Tip hin stoppten wir in einem Golfclub, nicht um Golf zu spielen, sondern um wilde Kangaroo zu beobachten, welche sich zu hunderten auf dem Club herumtummelten und den Rasen sichtbar ``markierten`` (Schöne Scheisse)! Die Weiterfahrt auf der kurvenreiche Küstenstrecke mit den zerklüfteten Felsformationen war rallymässig und mit vielen Aussichtsplatformen versehen, welche überwältigende Ausblicke boten. Wenn wir die Route nicht zurückgefahren wären, hätten wir um ein Haar sogar die berühmteste Sehenswürdigkeite, der Great Ocean Road, die 12 Apostels verpasst. Mittlerweile sind wir in Melbourne, unserem letzten grösseren Stop in Australien, angelangt, wo wir am Abend noch das Finale der ``Australien OPEN`` mitverfolgen konnten. Schade war nur das Roger Federer schon ausgeschieden war. Am nächsten Morgen, beim Schlendern durch die Gassen von St. Kilda (Partygegend von Melbourne) konnten wir noch ein Interwiev mit dem Russischen Sieger der Austrlien OPEN beobachten. AUSTRALIA war trotz wechselhaften Wetters ein tolles Erlebnis. Nun freuen wir uns aber auf unser nächstes Ziel New Zealand wo wir am 5. Februar in Christchurch landen werden. Greets Jan and Laura ORIGINAL | |||||||||||