| Gallery Foto 2- Melaka's Hafen mit Portugiesischem Boot
Malaysia's Westkueste 20.05.2005 (View count: 2339) Hallo, da sind wir wieder mit einerm weiteren Bericht.....nach langer Zeit "NatiMoritzLuxusBackpackReisen", d.h. Auto mieten, Campervan mieten, Inlandfluege etc. hiess es wieder Adventure Reisen. So verliessen wir Singapore in einem Bus, der uns in einer 5 stuendigen Fahrt nach Melaka, Malaysia, brachte. In Melaka nischten wir uns in ein supergemuetliches Guesthouse im Dachgeschoss ein. Melaka ist ein geschichtstraechtiges Dorf, da es frueher als wichtigster Southeast Asia Hafen und Handelsmarkt zwischen Europa und Asien diente. Im 14. Jahrhundert entdeckten Indonesier diese Stadt, spaeter von Portugiesen, dann von Hollaendern und zuletzt von Japanern erobert und regiert. Heute sind architektonisch interessante und schoene Portugiesische und Hollaendische Gebaeude (Ratshujs) Zeugen dieser wichtigen Kolonialzeit und es erinnern moderne und spannende Museen an diese Zeit (14.-18.Jh.). Ausserdem soll Melaka fuer sensationelles Essen bekannt sein, doch leider haben wir diese guten Restaurants nicht finden koennen. Nach einem erkligen "Seafood-Schlabber-Teller" war erstmals der Mc mit seinen Chicken Nuggets unsere Rettung! Schade.Von Melaka gings im Bus der Westkueste entlang weiter in die Metropole Kuala Lumpur. Die Ankunft in Kuala Lumpur war zuerst schockierend. Die Stadt von Smog oder Wolken ueberzogen (bei nachfragen verneinten Sie, dass es Smog sei....) und ein Verkehrschaos sondergleichen. Beim groessten Busterminal, den wir jeh gesehen haben, ratterte jeder Motor der abgestellten Busse und es war laut, stinkig und wir verloren irgendwie die Orientierung. Nun hiess es Hotel suchen. Da Chinatown mit seinen vielen Budget Accomodation gleich um die Ecke liegt, begaben wir uns zu Fuss und schwer beladen auf die Suche nach einer Bleibe. Was wir antrafen, war nicht gerade einladend! Alle Zimmer "windowless", dunkel und klein; nein danke! Nach 2 Stunden rumwandern entschieden wir uns fuer ein Hotel, welches hervorragend liegt; gleich oberhalb des.....Busterminals. Haha! Das rumlaufen und vergleichen haetten wir uns ersparen koennen. Den 1. Tag verbrachten wir dann aber obgleich in Chinatown. Eine bedeckte Promenade mit Strassenhaendlern, die alles Moegliche und Unmoegliche anbieten! Zum Glueck war die Promenade bedeckt, denn es begann alsbald zu Regnen! Am naechsten Morgen kauften wir Bustickets fuer nach Tanah Rata, welches in den Cameron Highlands liegt. Danach stiegen wir in ein Taxi ein (man muss sich durchkaempfen bis ein Taxi bereit ist, den Zaehler einzustellen; ja, so verdienen Sie halt nur 1/4 an Touristen.....), um zu den Petronas Towers zu fahren. Dort kann man Gratis Billette abholen, um mit dem Lift zur Skybridge, welche im 42. Stock liegt, zu fahren. Um 11 Uhr bekamen wir Tickets fuer um 12:15h. So bestaunten wir die 419m hohen Twin Towers von Aussen und begaben uns auf Schaufenster-Shopping. Alles Exklusiv-Markenlaeden, nichts fuer Traveller Budgets......als wir dann um 12:15h anstehen durften erfuhren wir, dass Sie Erstens in Verzug sind und man Zweitens eh erst einen Werbefilm anschauen muss, um hochzukommen. Das bloede daran; unser Bus faehrt um 13:00 Uhr . So verliessen wir die P.T ohne Lifttour und warteten auf den Bus. Und wie wir warteten! Um 15:30 kam die Info, dass unser vorgesehener Bus einen Unfall hatte und wir um 16:00 Uhr mit einem Ersatzbus fahren koennen! So warteten wir 3 h in der Hitze der Grossstadt, anstelle einer Gratisliftfahrt auf die Towers. Die Busfahrt war dann der reinste Horror. Vom tueppigen Kuestenklima fuhren wir ins Gebirge auf 1500m, wo es kuehler war. Doch die AC blies weiterhin kalte Luft in unsere Gesichter und nahm den aeusseren Temperaturwechsel nicht war. Wie auch, nicht mal der Chauffeur hatte Kontrolle darueber. Die Strasse schlaengelte sich immer weiter hoch ins Gebirge, von anpassen der Geschwindigkeit war keine Spur. Nach 5 h kamen wir heil in Tanah Rata an, bezogen unsere Zimmer und plauderten noch mit einem Walliser Paar auf der Hostelveranda uebers Reisen. Ach ja, beim Hotel suchen kamen wir zum ersten Mal Rassismus hautnah zu spueren. Als wir in eine Lobby eintraten, liess uns der Hotelinhaber erst mal 3 Min. warten und meinte dann: " We don't have rooms for you white people! Get out!! Der Inder machte dabei ein so grimmiges Gesicht, dass wir wortlos umkehrten und fluechteten (gedanklich hatten wir schon die Kugeln in unseren Ruecken). Da wir ja im Dunkeln ankamen sahen wir erst am naechsten Morgen wo wir genau gelandet waren. Und zwar inmitten des Malaisischen Dschungels umgeben von gruenen Huegeln und Teeplantagen. Tanah Rata selbst war nichts besonderes. Die Gegend ist eher bekannt fuer ihre Jungle und Teeplantagen Trekking, auch der Grund weshalb wir dieser Gegend einen Besuch abstatteten. Gleich nach dem Mittagessen und einem heftigen Regenguss begaben wir uns auf unseren ersten Minitrek. Unsere Kondition laesst im Moment zu wuenschen uebrig und man muss es ja nicht gleich uebertreiben! So liefen wir durchs Dorf, ueberquerten einen Fluss und kaempften uns einen Huegel hinauf von wo aus man einen fantastischen Ausblick auf die Umgebung hat. Das reichte dann auch mal fuer's erste. Am 2. Tag strarteten wir wieder vom Dorf aus mit dem Ziel der "Boh Tea Factory". Gute 9 Km trennten uns davon. Der erste Abschnitt ging mitten durch den Jungle und unter anderem ueber "Riesentausendfuessler". Ein richtiger Erlebnispfad war das. Der zweite Abschnitt fordere dann unsere noch vorhandene Kondition bis zum letzten. Die Strasse schlaengelte sich in stetiger Steigung erbarmungslos den Berg hinauf. Waeren da nicht die wunderschoenen Teeplantagen gewesen, haetten wir glaube ich umgedreht! Oben in der Factory angekommen genossen wir natuerlich eine feine Tasse Tee und beobachteten wie sich ein riesen Gewitter zusammenbraute. Den Rueckweg begannen wir ganz tapfer zu Fuss; bis uns ein Taxi aufgabelte. Von Tanah Rata gings der Westkueste weiter noerdlich bis zur Insel Penau Penang. Diese Insel wurde uns von Travellers empfohlen ( nur Gott weiss warum!). In Georgtown checkten wir fast alle Hostels ab, die im Lonely Planet standen. Unsere Antipathie gegen dieses Handbuch erreichte zu diesem Zeitpunkt ihren Hoehepunkt, da wirklich nur "Absteigen" beschrieben werden. Und mit Bettfloehen wollen wir nun mal nicht das Bett teilen......gefrustet liefen wir zu den schoenen Hotels und buchten uns im Malaysia Hotel ein. Ein sauberes, gemuetliches Zimmer mit Bad, TV, Aussicht und sogar Morgenbuffet fuer knapp 30.-. Wiederum stellten wir fest, dass wir nicht die geborenen "Lonely Planet Budget Travellers" sind, die jeden Rappen zweimal anschauen bevor man in ausgibt. Manchmal lohnt es sich halt, einige Franken mehr zu investieren um Gemuetlichkeit und "en tuefe gsunde Schlaf" zu haben. Sauberkeit ist halt Schweizerisch!!!!! Im Lonely Planet, unserem treuen Freund und Helfer (.....) steht, dass Georgetown ein Malaysia Highlight sei, doch wir haben nicht feststellen koennen warum. Nach einem halben Nachmittag Sightseeing, Shoppen (guenstige Markentauchartikel) verliessen wir tagsdarauf Georgetown fluchtartig Richtung Thailand. Krabi, unser erstes Ziel in Thailand, soll 7 Stunden entfernt sein. Und Busse verkehren auch nicht von Georgetown nach Krabi. So sassen wir in einem Toyota Minivan, ohne beinfreiheit und neben einem Thailaender, der Nonstop an seinem Handy klebte und seine Stimmbaender trimmte........ Mehr ueber diesen ABSOLUTEN Horrortrip (7h haha) in unserem 1. Thailand Bericht, der irgendwann noch folgen wird..... Fortsetzung folgt!!! ORIGINAL | |||||||||||