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Foto 1- Millaa Millaa View (gruen wie bei uns!!!)
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Bild von: Moritz Gnehm
Reise: Round-the-world
Bericht: Australien- Tablelands & Cape Tribulation

Australien- Tablelands & Cape Tribulation

07.04.2005 (View count: 2455)
Nach Mission Beach wandten wir uns von der Kueste ab ins Regenwaldgebiet, kurz unterhalb von Cairns. Hier gibt es viele Wasserfaelle, kurze und lange Dschungelwalks und herzige Doerfer zu sichten.
So verbrachten wir die Nacht in dem verschlafenen Bergregenwalddorf Millaa Millaa, besichtigten die Millaa Millaa Falls und stoppten beim Granit George. Die Granit Georges sind riesige Granitsteine inmitten von Dschungelgebiet, ziemlich interessant und lustig zum anschauen und um kreuz und quer durchzulaufen. Am Abend kamen wir in Kuranda an, das touristische Regenwald Dorf schlechthin. Hier kann man mit der Gondel ueber die Baumkronen schweben mit Sicht aufs Meer , Cairns und den Dschungel. Diesen Luxus (sehr teuer) liessen wir aus und begnuegten uns mit dem Ausblick zu den Barron Falls . Leider ist die Regenzeit bald zu Ende und der Staudamm haelt fast alles Wasser oben. So fotografierten wir halt die immense Schlucht mit seinen kleinen Wasserrinnen....
Inmitten des Dschungels fanden wir einen free Camp, unbeschreiblich schoen und ruhig. Bis die Kakadus ueber uns herflogen. Ou Mann, die kreischen soooo laut, zum davon laufen! Dabei sehen die sooo schoen aus! Schade fuers Ohr...
Nach Jungle Feeling befanden wir uns wieder an der Kueste, noerdlich von Cairns. 150 Km weiter noerdlich befindet sich das Cape Tribulation. Der noerdlichste Punkt, um mit Mietautos die Kueste zu bestaunen. Klar geht es noch viel weiter in den Norden, aber die Schotterstrasse ist nur mit 4 WD befahrbar.
Das Cape ist ein kleines Bonzenresort inmitten eines Naturparks. Jungle meets Sea!!! Kokospalmen am Stand, bewaldete Berge im Hintergrund und tuerkisblaues Meer. Das tuerkisbluae Meer mussten wir uns auf den Postkarten reinziehen. Denn in der Regenzeit ist es eine braune Bruehe. Das Meer ist nicht etwa verschmutzt, nein. Kristallklares Suesswasser von den Bergen fliesst ins Meer, vermischt sich nun beides entsteht diese braune Sauce...
Ach, um zum Cape Tribulation zu gelangen muss man den Daintee River mit einer Faehre ueberqueren. Schwimmen geht nicht. Entweder wuerde ein Bullshark oder eines der 4-5m langen Krokodile auf dich aufmerksam... Auf diesem Fluss machten wir eine Bootstour in der Hoffnung ein solches Prachtsexemplar von einem Krokodil zu sehen. Leider war Flut und somit waren alle Sandbaenke ueberschwemmt wo sonst die Krokos sich sonnen. Ein kleines, ca. 50cm langes Babykroko bekamen wir dann doch noch vor die Linse. Viel spektakulaerer ging es in den Bueschen um uns zu und her. Zuerst sahen wir einen Green Tree Frog der einer Schlange knapp entkam und dann, oh weh... ein herzzerreissendes Gequacke. Diesmal hatte der Frosch Pech. Wir waren Augenzeugen wie eine Schlange gerade einen Frosch verspeiste. Nur noch ein Schenkel und der Kopf schauten hervor. Der arme Kerl schrie um sein Leben. Apropos Schlangen: Von vielen Australien-Bereisten hoerten wir, dass sie nie eine Schlange sahen. Wir sahen bisher schon 4!!! Nach diesen Naturschauspielen gings zurueck nach Cairns, um einen Tauchkurs zu buchen. Siehe Tauchbericht.....

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