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Bild 8- Plateau bei Mt. Cook
Bild 8- Plateau bei Mt. Cook
 
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Bild von: Moritz Gnehm
Reise: Round-the-world
Bericht: Neuseeland- Suedkueste bis Mt.Cook

Neuseeland- Suedkueste bis Mt.Cook

16.02.2005 (View count: 2402)
Die Southern Senic Route verlaeuft mit ihren 1000 Kurven der Suedkueste entlang. Die Route beginnt in Manapouri und fuehrt via Invergarcill, einer sehr grossen Stadt, an die Suedkueste und dann weiter bis nach Dunedin. Erster Stop war der Slope Point welcher den suedlichsten Punkt von Neuseeland darstellt. Etwas weiter oestlich stiessen wir dann an der Curio Bay auf einen Petrified Forest. In Argentinien mussten wir aus bustechnischen Gruenden den groessten Petrified Forest der Welt auslassen. Dieser "versteinerte Wald" an der Curio Bay ist 180 Millionen Jahre alt. Auf der felsigen Kuestenplatte kann man bei Ebbe 4 - 5 liegende Baumstaemme ausmachen sowie unzaehlige "Baumstruenke" welche ca. 30cm aus der Felsplatte hervorragen. Die hoelzerne Struktur ist noch deutlich sichtbar und nur durch anfassen von Holz zu unterscheiden.
In weiter Entfernung konnten wir sogar einen Yellow Eyed Pinguin sehen.
Unser Tageshighlight war der Nugget Point. Wenn man es so will stellt der Nugget Point den Eckpfeiler Sued-/Ostkueste dar. Zu Fuss erreichten wir den aeussersten Punkt mit seinem Leuchtturm in seinen letzten Sonnenstrahlen. Vor uns das Meer in 100 m Tiefe und die sogenannten Nuggets (einzelne Felsbloecke) welche aus dem Wasser ragten. Beim genauen hinschauen entdeckten wir spielende Seehunde ganz weit unter uns im tiefblauen Wasser. Da! Eine Schildkroete! Nicht ganz. Moritz identifizierte das quirlige Ding als einen Pinguin. Der war ziemlich wild und flink. Die ganze Szene war einfach traumhaft.
Fuer den naechsten Tag blieb noch das letzte Teilstueck der Scenic Route bis nach Dunedin offen. Die Route stellte sich als nicht wirklich Scenic heraus. Viel gravelled Road fuer nichts!
In Dunedin wurden wir dann aber mit Albatros Voegeln belohnt. Hier in Dunedin gibt es naemlich eine Albatross Kolonie welche von einem Pflegeteam betreut wir. Fuers genaue Hingucken muss man aber 25 $ bezahlen. Zu teuer fanden wir. So begnuegten wir uns mit dem ausgestopften Model im Visitor Center und den fliegenden Albatrossen welche hoch ueber unseren Koepfen kreisten und nicht ganz einfach von den Moeven zu unterscheiden waren...
Gleich unterhalb der Klippen und fuer Fussgaenger zugaenglich machte ein Seehund eine Gratisshow fuer uns. In greifbarer Naehe putzte er sich genuesslich jeden Zentimeter seines Pelzes. Schlussendlich mussten sogar die Felsen als Kratzpfosten hinhalten. Der war einfach "schnussig" und zum knuddeln.
Weiter noerdlich entdeckten wir sogar nochmal einen Yellow Eyed Pinguin. Wow, schon der 4. Pinguin! O.k. einer davon war schon tot...
Noch weiter noerdlich von Dunedin gibt es die Moeraki Boulders. Dieses sind kugelrunde, graue Felsbrocken bis zu 2m Durchmesser die an einem Strand liegen. Sie wirken wie ein Wunder, sind es aber nicht. Den genauen Entstehungshergang gibt's auf Anfrage :-) .
An jenem Abend trieb uns die Intuition von Moritz um 21:30 noch zu einer Autorundfahrt. Dabei stiessen wir wie zufaellig auf die Hauptatraktion des Staedtchens. Um 21:30 kommen naemlich die Blue Pinguins wie bestellt an Land. Das ganze ist wie eine Show aufgezogen und wirkt ueberhaupt nicht Tierfreundlich. So entschieden wir uns wiedereinmal kein Eintritt zu bezahlen und wurden einmal mehr belohnt. Unmittelbar neben uns kraxelten Blue Pinguins muehsam aus dem Meer . Es waren unzaehlige und irgendwie eine Schande. Alles dort ist verbaut geteert und touristisch vermarktet. Die Pinguine haben sozusagen ihren urspuenglichen Lebensraum verlohren und muessen sich nun auf muehsame Weise einen Schlafplatz suchen. Dies ist ein negativer Punkt Neuseelands. Alles wird hier vermarktet! Und nur wenige Tiere kommen in den "Genus", die andern werden ueberfahren...
Von Omarau ging dann wieter zum bekannten Mt. Cook. Wir mit unserem Pech fuers Wetter hatten endlich einmal Glueck. Der Berg zeigte sich von der schoensten Seite. So konnte Moritz seines Amtes walten und tausende von Fotos schiessen.... Ausser Helikopter Fluege und langen Trekks gibts da draussen allerdings nichts zu bestaunen.

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