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Bild 4- Fox Glacier
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Bild von: Moritz Gnehm
Reise: Round-the-world
Bericht: Neuseeland- Westkueste der Suedinsel

Neuseeland- Westkueste der Suedinsel

02.02.2005 (View count: 2442)
Vom Abel Tasman Nationalpark machten wir uns auf den Weg, die Westkueste zu erforschen. Die Westkueste ist erstaunlich wild. Abgesehen von hohen Wellen ragen ueberall Steine und Felsbrocken aus dem Meer. Wir uebernachteten in Punakaiki, ein Ort bekannt wegen seinen lustigen Felsbrocken im Meer, welche wie Pancakes aussehen und deshalb auch danach benannt sind.
Nach dem begutachten der skurrilen Felsformationen fuhren wir weiter suedwaerts nach Franz Josef. Mit zunehmender Fahrt aenderte sich das Wetter und die Landschaft. Schlussendlich waren wir von vernebelten, gruenen Bergketten umgeben und es begann zu regnen. Diesmal stoerte uns der Regen ueberhaupt nicht, im Gegenteil, es verleihte der Landschaft etws mysthisches. In Franz
Josef verbrachten wir dann 48 h "zwangsweise" im gleichnamigen Hostel, da draussen der Regen wie aus Kuebeln vom Himmel fiel. Kein Wunder, in dieser Region herrscht eh 7 m Regen /Jahr! ( Vergleich: Zuerich 1 m/Jahr; Quelle: Felix Gnehm) Bei der Gelegenheit liessen wir uns u.a. im Spa verwoehnen, lasen viele Buecher und zogen uns etliche Gratisvideos rein. Nach den 2 heftigen Regentagen gab sich dann auch unser Zelt geschlagen. Der Tumbler war da noch die einzige Rettung...
Am 3. Tag besuchten wir bei durchzogenem Wetter den Franz Josef und den Fox Gletscher. Das Eindruecklichste der Gletscher ist deren Gefaelle von 3000 m bis auf knapp Meereshoehe. Zudem sind sie von dichtem temperiertem Regenwald umgeben.
Via Wanaka, ein aeusserst niedliches Staedtchen erreichten wir Queenstown, welches nicht minder schoen ist. Wie auch Wanaka liegt Queenstown inmitten von Bergen an einem glasklaren See. Mit seiner Seepromenade und den kleinen Gassen in der Fussgaengerzone sprueht Queenstown nur so von Charme. Abgesehen davon ist das Actionangebot unendlich ( Bungee, Rafting, Canyoning, Gleitschirm, Speedboat,...) Uns hat es da sehr gut gefallen. Nach einigen Tageb verliessen wir schweren Herzens Queenstown Richtung Te Anau, dem Tor zum Fiordland Nationalpark, mit seinem beruehmten Milford Sound. Diese Strasse wird als eine der schoensten Strecken der Welt bezeichnet und errinnerte uns an vielen Orten an den Film "Lord of the Rings". "Milford Dorf" ist hingegen schockierend oede. Ausser einer Lodge mit Camping, einer Post, einem Visitor Center, einem Airport und einer ueberdimensional teuren Tankstelle gibts da nichts!
Zwei Moeglichkeiten stehen einem zur Verfuegung um den Milford Sound zu erforschen: 1. Flug, 2. Boot
Aus finanziellen Gruenden entschieden wir und dann doch fuers Boot...
Unsere Bootstour startete um 10:30 Uhr. Wohl zu frueh fuer einige , denn es war beinahe eine Privattour. Waehrend der Captain das Schiff ganz nahe an den hohen, beinahe senkrecht und zum Teil sogar ueberhaengenden Felswaenden vorbeimanoevrierte, wurde uns einiges ueber die Entstehung des Fiords bzw. des Milford Sounds erklaert.
Das Fjord entstand vor Mio. von Jahren durch ein riesiges Gletschergebiet. Was also frueher Gletscher war, ist heutzutage mit dem Boot befahrbar und vom Tasmanischen Meer durchflutet . Wegen den ueberhaengenden Felsen und der schmalen Zunge des Fjords segelte soger Captain Cook mehrere Male am Milford Sound vorbei ohne es jemals
entdeckt zu haben.
Auch Milford gehoert zur erwaehnten Region mit 7m Regen /Jahr. Daher sind im Normalfall die Berge von unzaehligen Wasserfaellen uebersaeht. Diese "weinenden
Berge" zaehlen daher nicht nur von ungefaehr zu einer der Hauptattraktion.
Naja, somit sind wir wieder einmal beim Wetter. Da wo es regnen sollte scheint die Sonne und umgekehrt. Unser Guide sprach sogar von einer Naturkatastophe fuer Milford Sound, da seit 6!!! Tagen ununterbrochen die Sonne schien!
Somit hatten wir das seltene Erlebnis, die Bergspitzen rund um den Milfordsound zu bewundern.
Nach 2 Tagen Milford Sound - Sonnentagen ging die Fahrt weiter an die Suedkueste...
Fortsetzung folgt

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