| Gallery Bild 4- Champagne Pool
Neuseeland-Die Nordinsel Teil 1 (ohne Ostkueste) 25.01.2005 (View count: 2442) Hallo, nach langem Unterbruch sind wir wieder da, Nati und Moritz (Bild 1) Internetcafes gibts hier ja schon, nur sind die sau teuer!!!Ohne Neujahr zu feiern landeten wir am 1.1.05 um 4:30 AM in Auckland; bei 6 Grad und Regen!!! Die ersten 2 Tage erholten wir uns vom langen Flug mit Sightseeing in Auckland, der Metropole Neuseelands. Northland Ohne Halt und mit einigen (ungewollten) Abstechern fuhren wir zur beruehmten Bay of Islands. Leider spruehte der Funken dieser touristischen Region nicht so recht auf uns rueber; wir denken, dass man diese Gegend mit einem Boot und Schnorchelausruestung auskundschaften muesste. So fuhren wir ans Cape Rainga, der noerdlichsten Spitze Neuseelands (Bild 2). Die Landschaft ist sehr rauh und die Kueste besteht aus bizarren Straenden und Klippen. Ein weiteres Highlight Northlands sind die Kauri Baeume. Es sind die aeltesten und die groessten Baeume der Welt. Einer davon heisst uebersetzt "Herr des Waldes" und ist ca. 2000 Jahre alt. Sein Stamm ist 6 m breit und 18 m hoch, bis die untersten Aeste erreicht sind. Diese Baeume kommen uebrigens im "Lord of the Rings" vor. Wetterbedingt aenderten wir unsere Route ( hier regnets ja nur). Anstelle der Coromandel Bay im Osten fuhren wir nach Rotorua welches im Zentrum der Nordinsel liegt. In Rotorua erfuhren wir, dass dies der kaelteste und naesseste Sommer seit ueber 70 Jahren ist. Es ist wie im Fruehling: 4 Tage Regen, 2 Tage Sonne oder so.... Zentrale Nordinsel Nun zu Rotorua. Rotorua liegt inmitten des Vulkanzentrums Neuseelands. Sie wird auch als Schwefelstadt bezeichnet und das nicht von ungefaehr: ueberall sprudelt, sprueht, dampft und zischt es aus dem Erdboden. Dementsprechend haengt einem auch andauernd ein schwefeliger Geruch in der Nase. Pfui... Die Umgebung von Rotorua gilt als das groesste Geothermalgebiet der Welt. So schauten wir uns die interessantesten Geysire, Mudpools und Kalksilikat-Terrassen an. (Bild 3+4) Desweiteren gibt es einen angesiedelten "Redwood" Wald. Urspruenglich als Experiment gedacht, pflanzten die Neuseelaender kalifornische "Redwoods" an. Das Ergebnis: 3 mal schnelleres Wachstum als in Kalifornien! (Bild 5) Von Rotorua aus machten wir einen "Abstecher" nach Waitomo. Da gibts eine Glowworm Cave die wir uns nicht entgehen lassen wollten. Hoehlen haben wir schon viele gesehen, aber mit Millionen von Gluehwuermchen an der Decke, das ist schon einmalig!!! Bei der Rueckfahrt nach Rotorua drueckte doch zum ersten Mal nach 4 Tagen die Sonne durch. So fuhren wir in Rotorua zu den Blue und Green Lakes um am Strand die Sonne richtiggehend aufzusaugen. Was dann auch fuer einige Zeit das letzte Mal war. Unser naechstes Ziel war Taupo. Eine kleine Stadt, topgelegen an einem grossen See mit herrlicher Sicht ( wenn es schoen gewesen waere...) auf 3 Vulkane. Da es aber wieder einmal regnete besuchten wir die Taupo Hot Spas. 40 Grad heisse Mineralpools bei Regen und Kaelte, was gibt es da schoeneres? Von Taupo aus fuhren wir den Volkano Highway 200 Km rund um die 3 teils schneebedeckten Vulkane. Das beste daran: das Wetter war genial! Nachdem wir diese Vulkane vom Auto aus bestaunten, bestiegen wir am darauffolgenden Tag einen davon. Der beruehmte "Tongariro Crossing", der spektakulaerste one day Hike Neuseelands. Das spezielle an diesem Hike.: Start und Ziel liegen liegen 16 Km auseinander. Das organisierte Transportfahrzeug setzte uns um 6.40 Uhr morgens am Start ab. Der Walk hat fuer jeden Geschmack etwas; vom gemuetlichen Spaziergang entlang eines Flusses, des Ueberqueren des Kraters bis hin zur Kletterpartie, durchkreuzen eines Dschungels und das bestaunen der kristallklaren Bergseen die in ihren schoensten gruen und blautoenen schimmern. (Bilder folgen naechstes Mal). Westkueste bis Wellington Um von der Vulkanlandschaft nach Stradford zu gelangen fuhren wir durch den unglaublich schoenen "Forgotten World Highway". Moritz hat da seinen ersten Vogel ueberfahren..... )-:Moritz meint, dass der Vogel selber schuld sei. Zugegeben, es war so.... In Stradford gaebs bei schoenem Wetter den Mt. Egmont zu bestaunen. Oh sorry, wir meinen den Mt. Taranaki. "Mr. Egmont" bezahlte im Jahre 1770 "Mr. Cook" den beruehmten Seefahrer, um in Neuseeland einen Berg nach ihm zu benennen. Mr. Egmont selbst verliess England nie...! die Neuseelaender nennen ihn: "Old Crap who's scared of the sea... and prefers sitting with his mom drinking tea!!!" Also der Mt. Taranaki ist der wohl spektakulaerste Vulkan Neuseelands. Perfekt eifoermig ragt der Berg aus der komplett flachen Umgebung hervor. Das heisst, wir haben ihn am naechsten Tag doch noch kurz (1 Minute!!!) gesehen... Von da aus stachen wir direkt in den Sueden nach Wellington. Da traf uns dann der Schock. Aus dem "Nichts" in eine "Grossstadt". So fluechteten wir noch in der gleichen Nacht mit der Faehre nach Picton auf die Suedinsel. Suedinsel Bericht folgt irgendwann von irgendwo.... ORIGINAL | |||||||||||