| Gallery Rugby everywhere! ![]() um die Rugby-WM kam man nirgends herum
Ostkueste der suedinsel und zuerueck richtung auckland 23.10.2003 (View count: 2558) Da bin ich wieder, wie versprochen.ich fuhr also, nach einem gemuetlichen gespraechsabend mit leuten aus oesterreich, deutschland , england und hawaii, von te anau nach dunedin. das muesst ihr euch etwa so vorstellen, wie wenn ihr vom engadin nach edinburg (dunedin ist gaelisch dafuer) wechselt. dunedin ist DIE neuseelaendische universitaetsstadt, und hat darum eine lebhafte cafe-, und musikszene. die stadt ist auch sonst sehr gemuetlich. leider hat sie eine etwas komplizierte topographie (zwar schachbrettartige strassen, aber sehr viele heugel), was meinen, sonst nicht allzu schlechten orientierungssinn arg strapazierte. im hostel hatte ich das guenstigste bett meiner tour ergattert, allerdings war es in einer art besenkammer, doch ich brauchte es ja nur zum schlafen. den zweiten tag in dunedin verbrachte ich auf einer herrvorragenden wildlife-tour. mit dem bus gings auf die otago-penninsula, eine halbinsel welche den hafen vom offenen meer abtrennt. dort schauten wir uns als erstes blue-penguins in ihren nist-hoehlen an. danach gings zur albatross-kolonie (der einzigen festlandkolonie auf der welt), wo wir nebst vielen anderen voegelarten dann doch noch einen albatross sahen. weiter gings zu einer farm, wo wir dann zu fuss zu den klippen gingen um fur-seals (pelzrobben) zu beobachten. am strand dann gings zu den seeloewen, welche wir aus etwa 15 metern abstand beobachten koennten. zum abschluss tauchten dann noch die yello-eyed-penguins auf, welche zuruck zu ihren bruetenden partnern in die nester gingen. die tour dauerte rund 6 stunden, und mit fernglas und kamera bewaffnet, und den informativen kommentaren der guides, war es wirklich sehr interessant. im bus war uebrigens eine deutsche krankenschwester, welche seit sechs jahren in der schweiz lebt, zuerst in muri und jetzt am uni-spital in zuerich arbeitet. klein ist die welt. das wochenende logierte ich in christchurch, in einem der BP's mit bar neben der kathedrale, mitten in der stadt. am freitag abend zog ich mit zwei amis, einer davon schlief im gleichen zimmer, ein wenig in den bars herum. es war eigentlich noch easy, der ami aus meinem zimmer, war allerdings auf aufriss aus und nachdem wir tatsaechlich mit zwei heubschen kiwi-frauen an einem tisch sassen, stellte sich heraus, dass ich nicht allzu viel gemeinsam hatte mit den anderen vieren. denn es waren recht bush-freundliche leute. so verzog ich mich, es war ja auch schon nicht mehr so frueh. am samstag wurde ausgeschlafen, und nachher gings an den arts- and crafts-market, wo es viel schoenes kunsthandwerk zu sehen und zu kaufen gab. auch hatte es einige strassenkuenstler, darunter einen leiter-acrobatik-jongleur-komiker, bei dem dann ploetzlich teil der show war, und die leiter halten durfte. ich hatte doch schon immer eine schwaeche fuer den circus. ich stattete dann dem sehr schoenen botanischen garten noch einen besuch ab und liess den tag, dann in der hostelbar ausklingen. den sonntag verbrachte ich im zug. ich fuhr von christchurch (ostkueste) ueber die southern alps (arthur's pass) nach greymouth und zurueck. eine der schoensten bahnstrecken der welt, sagen die kiwi's. stimmt. sie haben ja auch die via mala-bruecke mitsamt dem dazugehoerigen tunnel kopiert. scherz beiseite, wunderschoene berglandschaft. eigentich wollte ich von greymouth aus zu den hamner springs (das vals neuseelands) weiterreisen, doch gibt es keine busverbindung mehr und so reiste ich halt wieder zurueck. und mangels zeit bin ich am montag direkt nach kaikoura gereist. kaikoura = whale watching. dies war auch fuer mich der hauptgrund dort anzuhalten. auch ich wollte wale sehen. am montag gab es leider keine tour und so blieb ich halt fuer zwei naechte, statt nur eine. was sich gelohnt hat, da das wetter doch noch gut wurde und ich eine wanderung den klippen und dem strand entlang unternahm. einem der schoensten orte den ich bis jetzt gesehen habe. am dienstag morgen war es dann soweit. ich fuhr mit dem beobachtungsschiff fuer 3 stunden aufs meer. und wir hatten richtig glueck, denn wir sahen im ganzen 5 pottwale (spermwhales), normalerwese sieht man auf der tour 1 oder 2, manchmal auch gar keine. im sommer gaebe es auch noch buckelwale und orcas zu sehen. wir sahen auch noch 2 albatrosse, und eine gruppe von etwa 20 delphinen. ich bin nun wieder auf der nordinsel. von kaikoura bin ich nach picton und dann mit der faehre (diesmal ohne streik) nach wellington gefahren. und heute gings weiter nach napier, eine stadt an der ostkueste der nordinsel, welche ich dann morgen genauer anschauen werde. so ich denke, ich werde mich dann wieder aus auckland melden........ ORIGINAL | |||||||||||