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1. Der Swan Bells-Turm am Flussufer von Perth.
2. Die Skyline von Perth vom Swan Bells-Turm aus gesehen.
3. Eine alte Marktgasse in Perth, abgeschottet gegen die neuen Gebaeude.
 
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Bild von: Luzia Kaufmann
Reise: Downunder
Bericht: Zwischenstopp in Perth

Zwischenstopp in Perth

27.07.2002 (View count: 2292)
22. bis 27. juli 2002
die ersten beiden tage in perth nahm ich mir mehr oder weniger zeit um zu faulenzen und um das noch sonnige waetter zu geniessen. doch schon am zweiten "faulenz-tag" musste ich doch noch eine kleine sehenswuerdigkeit in augenschein nehmen. da ich sowieso am flussufer herumhing, war es naheliegend den "glockenturm", welcher auch dort positioniert ist, von innen zu begutachten. der bau dieses sogenannten "Swan Bells"-turms ist sehr speziell und wie ich im nachhinein erfahren hatte, ein kleines wahrzeichen von perth. ein teil der glocken in diesem turm stammen aus einer kirche aus england und waren ein geschenk von england an westaustralien - perth. die geschichte interessierte mich nicht besonders, der ganze bau sieht einfach nett aus.

am dritten tag in perth, konnte ich mich nur schwer motivieren den backpacker zu verlassen, da es in stroemen regnete! aber an diesem eher ungemuetlichen ort bleiben wollte ich auch nicht. da beschloss ich, dem western australien museum einen besuch abzustatten, ideal bei diesem wetter! die geschichte australiens verbunden mit dem leben der aboriginals sowie etliche lebewesen in und um die australischen gewaesser sind dort aufgezeigt. der besuch dieses "info-zenters" verkuerzte meinen tag auf sinnvolle weise - ich konnte etwas lernen und war dabei auch noch im trockenen, ein wirklich wesentlicher punkt :-)

naechster tag: schon wieder regen, wenigstens regnete es nicht ununterbrochen!!! unerschrocken machte ich mich (mit montierter regenjacke) auf den weg, den zoo von perth zu erkunden. mittels faehre ueberwand ich den swan river, welcher perth in zwei teile spaltet. dieser zoo war der erste, den ich in australien besuchte, welcher den tieren auch wirklich reichlich platz bietet! die ganze parkanlage ist liebevoll den ursprungsumgebungen der jeweiligen tiere angepasst. bei einigen plaetzen ertoenen sogar passende klaenge (wasserfall-geplaetscher, digeridoo-musik, wind, u.s.w.). auch wenn ich etwas durchnaesst die northbridge ("mein" teil von perth) wieder erreichte, war ich froh diesen ausflug gemacht zu haben.

naechster tag: SCHON WIEDER REGEN (jedoch mit kleineren aufhellungen)!!! langsam aber sicher ging mir das wetter hier auf die nerven. die einwohner von perth und umgebung waren zwar froh, dass es endlich wieder mal so ausgiebig regnete. anscheinend waren die daemme und fluesse langsam am austrocknen und dennoch war ich der meinung, dass diese sinntflutartigen niederschlaege vor oder nach meinem aufenthalt in perth haetten stattfinden koennen! auch an diesem tag konnte ich nicht einfach nur rumsitzen und daeumchen drehen; ich fuhr mit dem zug von perth nach fremantle. nach 20-minuetiger fahrt, erreichte ich das etwas suedlich liegende staedtchen. hier war das wetter natuerlich auch nicht besser, nein, dort windete es zu allem auch noch viel staerker. fremantle liegt im gegensatz zu perth am meer und scheint ein wichtiger punkt des schiffverkehrs zu sein. riesige sattelschlepper liegen dort vor anker und reges treiben herrscht rund um den frachthafen. an einem anderen anlegeplatz entdeckte ich noch passagierboote und einen wunderschoenen, kleinen sandstrand! eigentlich wollte ich das staedtchen zu fuss etwas erkunden, da ich jedoch eine gefuehrte stadtrundfahrt mit einem antiken tram entdeckte, beschloss ich die tour im trockenen ueber mich ergehen zu lassen :-) dieses staedtchen hat viel mehr charakter als perth (ja, gebe es zu, bin kein allzu grosser fan von perth!). viele alte haeuser wurden erhalten und machen die strassen von fremantle zu etwas ganz besonderem.

letzter tag in perth: es ging ja! an diesem tag schien wieder mal die sonne, aber da die biese stark ging, war es trotzdem ungemuetlich kalt. das einzige was mich in dieser stadt noch reizte zu sehen, war der kings park. nach einem ca. 20-minuetigen spaziergang den huegel hinauf, eroeffnete sich mir der beste ausblick ueber die skyline von perth. der ganze kings park ist eine grosse gedaenkstaette (hauptsaechlich zum gedaenken der kriegsopfer des I. und II. weltkrieges). auf dem areal befindet sich auch noch ein botanischer garten - im australischen winter jedoch nicht so speziell, da die blumen und straeucher erst im fruehling erbluehen. trotzdem denke ich, dass dieser sehr schoene park auch an waermeren wintertagen ein magnet fuer die einwohner und touristen von perth ist.

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