| Gallery ![]() (o.l.) das ist der rundgang durch den regenwald auf dem ersten stopp. (o.r.) auf dem letzten stueck der seilbahn-fahrt ueberquerte diese auch einen fluss. (u.l.) einer der etlichen schmetterlinge die ich in kuranda gesehen habe - bild 180 grad rotiert vorstellen, dann ist es okay. (u.r.) ausblick auf den barron wasserfall, aber tja, ohne fall :-)
Kuranda, 23. juni 2002 27.06.2002 (View count: 2567) Bei diesem ausflug war nicht das ziel das spezielle, sondern die anreise sowie die spaetere rueckfahrt.um 9.45 wurde ich in der stadt vom tourenbus abgeholt. die ca 15 minuetige fahrt fuehrte mich zur talstation der skyrail, eine luftseilbahn, wie wir sie in der schweiz in den skigebieten kennen. jedoch sollte mich diese gondel nicht auf einen verschneiten berg fahren, sondern mich ueber den regenwald hinweg nach kuranda bringen. die gesammte strecke misst 7,5 km und ist die laengste luftseilbahn der welt! an zwei punkten kann man die gondel verlassen und sich mitten in den tropenwald begeben. das heisst, was ich unterwegs von oben gesehen habe konnte ich auch aus gewohnter perspektive betrachten. zum teil wachsen gigantische baeume, die in den himmel zu wachsen scheinen. nach ca. 1 1/2 stunden erreichte ich kuranda. speziell um die mittagszeit (am wochenende) herscht in diesem dorf reges treiben, da an beiden enden des dorfes ein markt stattfindet. von ueberall ertoenen digeridoo-klaenge - auch hier wollen sie diese instrumente den touristen verkaufen. da ich "mein" digeridoo jedoch schon in cairns entdeckt habe, interessierten mich diese nicht besonders. viel mehr wollte ich die zeit nutzen und ins schmetterlingshaus sowie in den vogelzoo gehen. kaum hatte ich also den tropischen garten betreten, flatterten etliche schmetterlinge um mich herum. einer hatte es sich sogar kurz auf meinem arm niedergelassen, betonung auf kurz! denn dieser hat mich so erschreckt, dass meine ruckartige bewegung ihn sofort wieder zum weiterflug animiert hatte. auf dem restlichen rundgang wurde ich dann von keinem weiteren flugobjekt als landebahn missbraucht :-) unglaublich diese anzahl verschiedener schmetterling - von klein bis zu richtigen brummern. ja, und die farben, welche diese tiere je nach lichteinfall annehmen sind wirklich unbeschreiblich! nach den schmetterlingen begab ich mich in die vogelwelt. auch hier waren die verschiedenen arten nicht (wie ich es sonst gewohnt bin) hinter gittern gehalten, sondern fliegen oder laufen frei herum. das heisst sie flogen mir zum teil dierekt um die ohren! nach dem betreten dieses parks war mein erster gedanke: "hoffentlich kackt mich keiner dieser voegel voll ..." meine sorge war allergings unbegruendet, es hat mich keiner erwischt :-) mehr als 45 spezies leben in desem vogelhaus, von internationalen bis zum einheimischen cassowary. der cassowarry ist in etwa so gross wie der emu jedoch ist sein gefieder schoener und halsaufwaerts ist er blau. aber das extremste merkmal dieses vogels ist das hornhautige teil auf seinem kopf (kein wirklich schoener vogel). dannach blieben mir noch etwa 40 minuten, um mich im dorf genauer umzusehen, d. h. um mich in den diversen shops zu verweilen. ist wieder einmal erstaundlich, welchen stuss die souvenierlaeden zum teil anbieten. tja, aber es muss personen geben, welche fuer ein buntes-australien-allerlei-saecklein 20 dollar bezahlen. darin enthalten sind ein kleines glaesschen mit honig, ein schokoriegel(*) und ein winziges pluesch-koalabaerchen - that's it!!! die zeit verging wie im flug, schon stand die rueckfahrt nach cairns an. nicht per bus oder skyrail sondern mit dem zug. aber dieser zug ist nicht von diesem jahrhundert, er stammt aus dem jahre 1891. auch der bahnhof wirkte wie aus vergangenen tagen. mit etwa 30-40 km/h "sauste" dieser zug an felswaenden vorbei und durch teile des regenwaldes talwaerts richtung cairns. in der regenzeit sieht man hier etliche wasserfaelle. diese musste ich mir dann vorstellen oder in einer broschuere anschauen, denn in dieser zeit ist es lediglich ein rinnsahl der an den felswaenden hinabgleitet (wenn ueberhaupt). im tal angelangt, tuckerte der zug an etlichen zurzeit bluehenden zuckerrohrfaeldern vorbei, bis zur endstation: cairns. (*) in australien von den asiatischen urlaubern heiss begehrt der einheimische schokoriegel namens "TimTam". die gastfamilie erzaehlte mir, dass die meisten asiaten den koffer bei der rueckreise mit TimTam's fuellen. fuer mich unverstaendlich, dass man dieses zeug gern haben kann. habe es einmal probiert und das reicht dann schon! ORIGINAL | |||||||||||