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Frueh morgens wenn der Aussi erwacht
Frueh morgens wenn der Aussi erwacht
...wollen wir ja eigentlich noch weiterschlafen...
 
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Bild von: - Tirso Und Corinne
Reise: Weltreise
Bericht: Port Douglas - Sydney

Port Douglas - Sydney

01.12.2002 (View count: 2753)
Nachdem wir uns in Port Douglas für ein paar Tage ein kleines Appartment gemietet hatten, wechselten wir für die Weiterreise wieder zurück in unser geschätztes Dachzelt.

Für Roland hatten wir natürlich ein eigenes Zelt dabei und so hielten wir uns auf dem Weg Richtung Süden an Zeltplätze.
Die Plätze sind ja recht gut, nur die Eigenschaft der Australier, den Tag schon um 6 Uhr früh zu beginnen und das mit entsprechendem Getöse, liess uns die Ruhe und Abgeschiedenheit der Wüste zurückwünschen.

Nach einem kurzen Zwischenstop in Townsville, den Corinne und Roland zu einem Trip auf Magnetic Island und Tirso zu einem Tauchausflug zum Yongala Wrack nutzten, erreichten wir Airlie Beach.

Leicht ins Schwitzen kamen wir dann aber nicht nur wegen der warmen Umgebungstemperaturen sondern wegen eines typisch australischen Episödchens… Roland war ja wegen Platzmangels in unserem Auto jeweils mit dem Bus, dem Oz-Experience, unterwegs. Nun ja, wir hatten also unseren Segeltrip zu den Whitsunday Islands im voraus gebucht und das Schiff sollte abends um 19 Uhr ablegen. Wir hatten einen guten Vorsprung herausgefahren und waren schon am frühen Nachmittag in Airlie Beach angekommen. Rolands Bus sollte so um 16.30 Uhr ankommen. Da erhielten wir einen Anruf von Roland, dem Bus sei unterwegs der Treibstoff ausgegangen… das kann nur in Australien passieren!
Roland kam dann noch haarscharf rechtzeitig an und wir konnten das Boot noch erwischen.
So stand unserem dreitägigen Segeltörn also nichts mehr im Wege.

Inzwischen hatte sich aber unser Auto mit einer ziemlichen Erkältung zu Wort gemeldet. Eines Morgens, kurz nach der Abfahrt, hatte unser Motörchen plötzlich keinen Saft mehr. Hässlich schwarzer Qualm kam aus dem Auspuff und auch das Turbowarnlämpchen ging im Cockpit an. Der Blick unter die Motorhaube brachte auch keinen Aufschluss und so schleppten wir uns zu der nächsten Toyotagarage. Der Mechaniker zuckte nur die Achseln und meinte: Dieses Modell kennen wir hier in Australien nicht, da kann ich nichts machen.

Er verwies uns dann aber an einen tüchtigen Mechaniker für Marinemotoren, der sich in Sachen Einspritzung auskennen würde. Dieser war auch ganz freundlich und so machten wir uns auf die Fehlersuche. Kurz zusammengefasst, wir haben dann mehrere Sachen ausgebaut und andere ersetzt und dann lief die Kiste wieder. Erstaunlich, dass der Motor trotz einiger Bauteile weniger immer noch läuft…

In Byron Bay, unserer nächsten Station war dann surfen angesagt… beim Trockentraining mit festem Boden unter den Füssen kein Problem aber auf dem Wasser...

Von Byron Bay nahmen Corinne und Roland den Bus zurück nach Brisbane und flogen nach Sydney während Tirso mit dem Auto folgte.

In Sydney verabschiedeten wir uns von Roland, dessen 3 Wochen Ferien viel zu schnell vorbei gegangen waren.

Nach der langen Reiserei machten wir uns hier ein bisschen sesshaft. In Manly fanden wir schlussendlich einen brauchbaren Backpacker und Corinne schrieb sich in einen Intensiv- Englisch Kurs ein, während Tirso den Kurs zum Tauchlehrer machte.

Natürlich machten wir in der Zwischenzeit auch Sydney unsicher.

Ganz wohl fühlten wir uns beim Delikatessen-händler im Spanish Quarter, wo es feinen spanischen Jamón Serrano und Queso Manchego zu erstehen gab.

Aber auch das Lädele, welches Corinne in den spärlich besiedelten Gegenden Australiens vermisst hatte, liess sich hier voll auskosten…

Das Wetter war meist recht gut, aber zwischendurch konnte es ganz schön schütten…

Nun, inzwischen haben wir den Containertransport für unser Auto organisiert und für uns selber die Flüge gebucht. Wir werden aus verschiedenen Gründen Australien nicht weiter bereisen (wir müssen ja noch was fürs nächste Mal übrig lassen…). Zum einen, wollen wir unserem Auto eine entsprechende Reparatur und Service gönnen und zum anderen haben wir das Gefühl nun schon lange genug hier gewesen zu sein.

Wo’s hingeht? Na, dann wartet mal auf den nächsten Bericht…

















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