| Gallery Royal Flying Doctor Service ![]() Die Krankenschwester meinte: Stellt euch vor, das ist wie eine Intensivstation in einer Telefonzelle...
Exmouth - Broome 22.08.2002 (View count: 2837) Natürlich gingen wir in Exmouth noch tauchen, auf das Ningalooreef hatten wir uns schon lange gefreut. Neben Mantas, Schildkröten, Haien, Delphinen, vielen Fischen,
sahen wir (leider) auch viele Seeschlangen, an welchen ich (Corinne) weniger Freude hatte.In Exmouth stiessen auch Moni und Willi (aus Deutschland) zu uns, wir hatten sie via Internet kennengelernt und seitdem reisen wir zusammen. Auch sie sind mit einem Landcruiser, den sie von Deutschland mitgebracht haben, unterwegs. Unser nächstes Ziel war Tom Price, eine Minenstadt im Outback. Hier wird Eisenerz abgebaut und dafür werden diese supergrossen Lastwagen gebraucht. All das erinnerte uns sehr an die Kupfermine in Chile. Tom Price liegt in der Nähe des Karijini-Nationalparks, welches unser nächstes Ziel war. In diesem Park gibt es sehr viele Gorges(=Schluchten) In die meisten Schluchten kann man hinabsteigen und unten gibt es dann Wasserbecken und kleine Flüsse, dazu ist es angenehm kühl. In den Pools kann man sich herrlich abkühlen, denn unterdessen wurde es hier im Norden immer heisser. Von Karijini fuhren wir in den Millstream-Nationalpark und auch dort fanden sich herrliche Bademöglichkeiten. Die Rangerstation im Millstreampark zieht elternlose Känguruhs auf und so konnte man diese niedlichen Tiere einmal von nahe betrachten. Einige davon waren gar nicht scheu. Und weiter ging es nach Port Hedland. Dieser Ort war wirklich nichts Besonderes, aber gerade richtig, um unsere Kleider zu waschen, die von der Erde richtig rot geworden waren. Das einzig Interessante war ein Besuch bei dem Royal Flying Doctor Service. Das is das australische Original zu unserer REGA aber mit ein bisschen mehr Flache die sie abzudecken haben. Ein Flugzeug kann bis zu drei Patienten aufnehmen. Allerdings werden die Flugzeuge meistens gebraucht, um Patienten nach Perth zu fliegen. Jede Farm hat eine Landepiste, so ist man für Notfälle gerüstet. Daneben werden über Funk noch Sprechstunden angeboten, denn der Weg zum Arzt kann hier schon mal einige hundert Kilometer betragen. Auf dem Weg nach Broome übernachteten wir am Eighty-Mile-Beach und genossen erneut einen phantastischen Sonnenuntergang. Broome, bekannt für seine Perlen, Chinatown und den Cablebeach gefiel uns sehr gut. Hier kann man mit dem Auto auf dem Strand fahren und sich ein schönes Plätzchen suchen. Wir fuhren dann ein bisschen aus Broome heraus und besuchten eine Perlenfarm. Da nur in einer von zehntausend Austern eine Perle vorkommt, setzt man den Austern ein kleines Kügelchen ein und die Auster bildet dann rundherum eine Perle. Die Auster macht das, um sich zu schützen. Die Austern werden mitten im Meer ausgesetzt und nach zwei Jahren ist die Perle fertig. Leider aber hatte es hier Tausende von Fliegen, die uns ganz schön nervten. Doch auch dagegen waren wir gewappnet auf den Cookislands hatten wir dieses Moskitonetz gekauft und das kam jetzt in den Einsatz. ORIGINAL | |||||||||||