| Gallery Pinnacles ![]() Leider bei schlechtem Wetter aber trotzdem interessant
Perth - Exmouth 18.08.2002 (View count: 3022) Nachdem alle Formalitäten erledigt waren, das hatte uns schon zwei Tage gekostet, konnte der Container ausgeladen und unser Auto von den Australischen Zoll- und Quarantänebehoerden inspiziert werden. Vor allem die Dame der Quarantäne nahm es, obwohl sehr höflich und freundlich, sehr genau. Eine Wohnungsabgabe in der Schweiz ist ein Kinderspiel dagegen. Es kam wie es kommen musste, wir wurden dazu verdonnert, unserem Auto eine weitere Reinigung zukommen zu lassen. Anschliessend war alles ok und wir konnten mit der vorher besorgten, temporären Fahrgenehmigung losdüsen.Nachdem wir dann unser Auto geflickt (der Landcruiser hatte auf den ruppigen Pisten in Südamerika halt schon etwas gelitten) und entsprechend der australischen Gesetzgebung markiert hatten (Caution Left Hand Drive meint soviel wie: Achtung verrückter Tourist, der potenziell auf der verkehrten Seite fährt! Haltet euch fern!) war das „Vorführen“ beim „Strassenverkehrsamt“ in Perth kein Problem. Ausgestattet mit Fahrbewilligung und Haftpflichtversicherung ging‘s endlich los Richtung Norden. Unser erstes Ziel war der Nambung Nationalpark (Pinnacles Desert). Diese Pinnacles bestehen ursprünglich aus Muscheln, die vom Sand bedeckt wurden und sich mit Regenwasser verfestigt haben. Der Sand wurde dann langsam abgetragen und diese Pinnacles blieben übrig. Das ganze ist natürlich schon ein paar Jährchen her… Leider hat es ziemlich heftig geregnet und somit die Freude etwas gedaempft. Im Kalbarri Nationalpark hatten wir dann etwas bessere Bedingungen und konnten den warmen Pulli im Auto lassen. Hier hatten wir einen ersten Eindruck der Schluchten und Taeler die uns weiter im Norden noch erwarten sollten und auch die ersten Kaengeruhs huepften uns vor's Auto. Gluecklicherweise musste der Bullbar noch nicht in Aktion treten und wir konnten immer ausweichen oder bremsen. Weiter Richtung Norden machten wir uns auf in den Cape Peron Nationalpark. Erste Sandtracks und ziemliche Einsamkeit erwarteten uns. Welch Schock, wenn man dann wieder in die „zivilisierte“ Welt zurückkehrt… Monkey Mia bekannt für die Delphine, zu bekannt…aber doch schoen! In Carnarvon besuchten wir zwei ganz interessante Plätze: Das Blow Hole, ein Loch im Felsen, durch welches bei einer Welle meterhohe Wasserfontänen entstehen. Dieser Ort hat aber schon mehreren Besuchern das Leben gekostet, sogenannte Kingwaves treten immer wieder einmal unvorhergesehen auf und holen sich unvorsichtige Beobachter. Eine riesige Tafel warnt davor… scheinbar nutzlos. Und die School of the Air. Viele Kinder, welche auf weit verstreuten Farmen leben, haben keine Möglichkeit zur Schule zu gehen. Da findet der Unterricht per Post und über Funk statt. Wir durften bei einer Unterrichtsstunde dabei sein und das war sehr interessant! Auf Teer ging's vorerst mal weiter nach Coral Bay. Da waren wir doch etwas enttaeuscht, eigentlich nur Touris und das Schnorcheln war auch maessig. Entlang der Kueste fuhren wir dann auf einem 4WD only Track weiter und fanden super schoene Straende und wenig Leute. Durch den Cape Range Nationalpark mit seinen sensationellen Straenden und Schnorchelmoeglichkeiten erreichten wir dann Exmouth. Da blieben wir dann auch einige Tage um das tolle Ningaloo Reef zu betauchen. ORIGINAL | |||||||||||