| Gallery Reitversuche ![]() Naja, hauptsache der Gaul weiss wohin...
Costa Rica 18.07.2002 (View count: 3100) Nachdem unser Auto im Container versorgt war, hielt uns eigentlich nicht mehr viel im kalten Chile. Zum Glück konnten wir unser Flugticket diesmal gratis umbuchen und dann genossen wir zum letzten Mal südamerikanisches Beef. Über Quito, wo wir eine Nacht verbrachten (wir haben uns bei Dauerregen nicht mal die Stadt angeschaut ) flogen wir nach San Jose in Costa Rica. Und hier war es endlich wieder einmal schön warm! Wir blieben einen Tag in der Hauptstadt und fuhren dann mit dem Bus nach Playa Coco. Dieser Ort liegt im Nordwesten des Landes. Eine Woche lang erholten wir uns, gingen tauchen und lagen am Pool. Das Tauchen war sensationell, viele, viele Fische, sogar Mantas haben wir gesehen. Einzig die Sicht war etwas schlecht, aber das Wasser badewannenwarm. Nach einer Woche mieteten wir zusammen mit einem englischen Pärchen, welches wir in Bolivien kennengelernt hatten ein Auto und fuhren zuerst einmal zum Vulkan Arenal. Dieser Vulkan ist immer noch aktiv und in der Nacht sahen wir uns die Lava an, die in regelmässigen Abständen ausgespien wird. Im Monterverde-Nebelregenwald sahen wir ausser Kolibris nur ein paar Ameisen und Raupen. Trotzdem hat uns die Stimmung in diesem mystischen Regenwald gut gefallen. Mit der Fähre setzten wir auf die Guanacastehalbinsel über und auf der Suche nach einem Hotel trafen wir auf ein paar Affen, denen wohl langweilig war, sie stellten sich richtig in Pose vor uns. Schliesslich fanden wir ein Hotel, genauer gesagt das Barcelo Tambor Hotel, ein riesiger Hotelkomplex all inclusive. Hier gönnten wir uns drei Tage Luxus: schönes Zimmer, riesiges Buffet, Animation, Zum Hotel gehörten neben ein paar im Kaefig gehaltenen Tucanen auch noch frei lebende, wunderschöne farbige Papageien (Macaw's). Da man auch ausreiten konnte, wollte Tirso unbedingt mal probieren, wie sich das so anfühlt auf einem Pferd... Irgendwie haben wir noch nicht die richtige Technik entwickelt, denn unser Hintern tat nachher ganz schön weh. Nachdem wir uns gut erholt, viel gegessen und getrunken (vor allem Pina Colada) hatten, fuhren wir zum Manuel Antonio Nationalpark. Eigentlich haben wir nicht viel erwartet, denn dieser Park ist sehr touristisch, aber wir wurden doch positiv von der Tierwelt ueberrascht. Normalerweise sind die Faultiere weit oben in den Bäumen und nur schwer zu erkennen. Dieses da aber kroch vor unseren Augen ganz, ganz langsam über den Weg. Wenn man bedenkt, dass Faultiere nur einmal in der Woche von ihrem Baum kommen Daneben sahen wir noch Kapuzineraffen, ein Agouti (etwas wie ein Hase), ein white-nosed-coati (weiss leider den deutschen Namen nicht), viele schöne Schmetterlinge, Echsen, Es war wie im Zoo! Von Manuel Antonio ging es zurück nach San Jose und unsere englischen Freunde reisten weiter. Wir hatten noch ein paar Tag und besuchten den Vulkan Poas. Hier kann man bis an den Kraterrand und von oben in den Vulkan schauen .und hoffen, dass er nicht gerade ausbricht. Der letzte grosse Ausbruch war 1954. Und da das Gebiet rund um San Jose ideal für den Kaffeeanbau ist, statteten wir noch einer Kaffeeplantage einen Besuch ab. Nach einer sehr unterhaltsamen und lehrreichen Führung konnte man noch verschiedene Kaffeesorten probieren und natürlich Kaffee kaufen. (Was wir auch ausgiebig taten ) Doch dann hiess es auch für uns Abschied nehmen von Costa Rica, von all den Tieren, wunderschönen Regenwäldern, Gallo Pinto (das Nationalgericht = Reis mit Bohnen) und Taranteln, die einfach ins Haus spazieren . ORIGINAL | |||||||||||