Picture gallery - ontravelreports.com
[ de ]   [ en ]
Gallery
Blindflug
Blindflug
Bei den stuermischen Winden gibt's jedesmal ein paar Sekunden Blindflug...
 
Show all pictures of this report   Read the report   Next picture
 
Bild von: - Tirso Und Corinne
Reise: Weltreise
Bericht: Tucuman - San Pedro de Atacama

Tucuman - San Pedro de Atacama

04.04.2002 (View count: 3070)
Die Gegend um Tucuman hatte überraschenderweise einige verschiedene Klimazonen zu bieten. Neben der bereits zur Genüge bekannten Pampa, fuhren wir durch grüne, saftige Hochebenen (der Weg dahin musste jedoch schwer erkämpft, bzw. erkurvt werden) und sub-tropische Regenwälder. Die Fahrt war somit sehr abwechslungsreich, wenn auch die Strassen nicht besser waren als im Rest von Argentinien.

Die Fahrt führte uns vorbei an recht grossen Ausführungen der allgegenwärtigen Kakteen zu den Ruinen von Quilmes. Argentinienkenner werden jetzt sagen: so heisst doch die weit verbreitete Biermarke. Nun, die ehemals hier sesshaften Indianer wurden von den weissen Einwanderern in ein Reservat an der Ostküste verfrachtet. Inzwischen ist dieses Reservat kein Reservat mehr, sondern ein Stadtteil Buenos Aires geworden und tatsächlich kommt dort auch das Bier gleichen Namens her.

Die Landschaft blieb auch in der Gegend um Salta wieterhin sehr abwechslungsreich und so wurde uns während der Fahrt einiges an Abwechslung geboten

Salta ist auch der Ausgangs-punkt einer Fahrt für Eisen-bahnfans. Der „Tren a las Nubes“ (Zug in die Wolken) verband ursprünglich Salta mit den Minen im argentinischen und chilenischen Hochland sowie dem chilenischen Pazifikhafen Antofagasta. Von Salta auf 1200 müM stieg der Zug bis auf 4475müM (Grenze) um sich dann langsam wieder bis auf Meereshöhe hinunter zu arbeiten. Heute wird der Zug eigentlich nur noch für touristische Zwecke eingesetzt. Die Fahrt endet beim Viadukt Polvorilla auf 4200müM und geht dann wieder zurück nach Salta. Wir haben die Strecke natürlich mit unserem Auto abgefahren und zum Schluss dann auch das Viadukt erklommen. Beide, das Auto wie wir, haben die Höhe nicht ganz ohne Nebenwirkungen verkraftet. Das Auto hatte nicht mehr so viel „Dampf“ und heftig geraucht und wir kamen ganz schön ins Schnaufen.

Wir folgten anschliessend jedoch dem Weg nicht weiter Richtung Bolivien und nahmen stattdessen die Route über den Paso de Jama nach Chile unter die Räder.

Noch auf argentinischer Seite überfuhren wir zwei Salzseen. Das Weiss des Salzes blendet wie der Schnee in den Bergen. Da das Salz jedoch keine guten Auswirkungen auf unser Fahrzeug haben würde und Wasser zum Waschen hier mehr als rar ist, unterliessen wir Fahrversuche auf der Kruste.

Langsam schraubten wir uns höher und erreichten auf ca. 4000 müM eine weite Hochebene. Die stürmischen Winde machten das Fahren wieder einmal zum Eiertanz und jedes Mal, wenn man einen Lastwagen kreuzte, warteten ein paar Sekunden Blindflug.

Kurz nachdem wir die Grenze und daraufhin auch den höchsten Punkt der Strecke passiert hatten, (4865 müM), kamen wir am schönen Vulkankegel des Lincancabur vorbei. Die Höhe und der Anblick raubten uns gleichermassen den Atem.

Wir erreichten San Pedro de Atacama und mussten dort die bisher strengste Kontrolle der Zollbehörden über uns ergehen lassen. Hatten wir jeweils auf allen Grenzübergängen vorher unsere Esswaren nach Abgabe eines „Köders“ durchschmuggeln können, waren wir hier chancenlos. Alle unsere Früchte, Gemüse, Fleischwaren und sogar der aus der Schweiz mitgebrachte Honig wurden konfisziert und gegen Beleg vom Zoll vernichtet.

Wir liessen es uns natürlich nicht nehmen in der Wüste herumzukurven und genossen einige schöne Sonnenuntergänge. Vor Regen muss man sich hier sicher nicht fürchten.

Allerdings ist San Pedro de Atacama ein sehr, sehr touristischer Ort, was sich auch bei den Preisen niederschlägt. Doch weil jeder Tourist hier hin geht, trafen wir die zwei Fahrradfahrer aus der Schweiz wieder, die wir in Valparaiso kennengelernt hatten. (Einer davon hat mal vor vielen Jahren in der gleichen Firma wie Tirso gearbeitet.)

ORIGINAL  

Impressions
Impressions
3 random reports
3 random reports
Ko Phi Phi
[Lucia Bardea]
Ko Tao and Ko pha ngan
[shane obrien]
abschied vo new zealand
[Claudio Brühlmann]