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Valparaiso
Valparaiso
Wenn alles recht laeuft werden wir von hier aus unser Auto nach Australien einschiffen.
 
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Bild von: - Tirso Und Corinne
Reise: Weltreise
Bericht: Pucon - Tucuman

Pucon - Tucuman

26.03.2002 (View count: 2655)
Von Pucon flohen wir dann vor dem schlechten Wetter und fuhren ziemlich direkt Richtung Santiago, einen Abstecher machten wir noch ans Meer.

In Santiago genossen wir das Stadtleben: Wir gingen ins Kino, genossen internationale Kueche, shoppten in modernen Malls,…

Da unsere Weiterreise nach Australien langsam näher rückt, statteten wir noch diversen Reedereien einen Besuch ab, um uns schon mal nach Verschiffungsmöglichkeiten zu erkundigen.
Da jedoch Südamerika und Australien keine grossen Handelsbeziehungen pflegen, sind die Verbindugen meistens über Asien, d.h. es wird teurer, als wir uns vorgestellt haben.

Natürlich machten wir auch noch einen Abstecher nach Valparaiso.
Gleich daneben befindet sich Viña del Mar, der bekannte Badeort der Chilenen.

Nach einer Woche Santiago und Valparaiso fuhren wir über einen Andenpass (3300 müM) wieder nach Argentinien. Auf der Strecke bewunderten wir noch den Aconcagua, der mit 6959 Metern der höchste Berg in Südamerika ist.

Und sofort waren wir wieder in der Pampa, alles trocken und staubig.
Da es hier fast nie regnet und die Temperaturen noch sehr angenehm sind, geniessen wir wieder das Camperleben.

Schon sehr häufig waren wir entlang der Strassen seltsamen Pet-Flaschen-Ansammlungen begegnet, am Anfang dachten wir noch, das sei eine Müllkippe….
Aber als wir immer wieder solche Ansammlungen sahen, fragten wir Argentinier nach dem Sinn. Die Geschichte geht so: Während des Bürderkrieges von 1841, folgt eine Frau mit ihrem Säugling ihrem Mann, der vom Militär verschleppt wurde. Unterwegs verdurstet sie. Ein Gaucho findet sie und sieht, dass das Baby, welches an ihrer Brust liegt, noch lebt. An dieser Stelle entstand der Wallfahrtsort zur „Difunta Correa“(die entschlafene Correa).
Die Argentinier pilgern zu Tausenden hierhin, denn sie verbindet zwei Stereotypen ihres Frauenbildes: Das der treuen Frau und der sich opfernden Mutter.
Difunta Correa gilt als Beschützerin der Reisenden und darum liegen in den Schreinen, die meist an entlegenen Orten liegen, gefüllte Wasserflaschen. Wasser ist hier sehr rar, so dass die Gabe Leben retten kann.

Nachdem wir diesen Wallfahrtsort, der in der Nähe von San Juan liegt, besucht hatten, standen zwei weitere Highlights auf dem Programm: Das Valle de la Luna und der Parque Talampaya.
Wissenschaftler haben bewiesen, dass sich im Valle de la Luna einst ein riesiger See erstreckte und man fand hier die ältesten Saurierskelette der Welt.

Die canyonartige Landschaft im Parque Talampaya, was in der Indiandersprache soviel wie trockenes Tal bedeutet, gefiel uns besser.

In diesem Tal findet man auch viele Felszeichnungen, die schon sehr, sehr alt sind, die Bedeutung dieser Zeichen konnte aber bisher noch nicht entschlüsselt werden.

Bei diesem Park trafen wir auch ein deutsches Pärchen, welches schon seit 7 Jahren unterwegs ist. (Keine Sorge, so lange wird unser Geld nicht reichen…) Wir schwatzten bestimmt drei Stunden lang, es war spannend, was die beiden alles zu erzählen wussten.

Nachher ging die Fahrt weiter Richtung Norden. Die Landschaft ist schon sehr wüstenartig, manchmal denkt man, man sei in Mexiko.

Nun ist Freitagabend, wir sind in einer kleineren Ortschaft und campieren im Freischwimm-bad, als einzige Gäste…., auf dem Grill brutzeln drei Rindssteaks, (500 Gramm für umgerechnet 2 Franken!) in der Pfanne kocht ein Risotto und das Bier ist dank Kühlschrank auch kalt…



















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