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Wandern ist ...
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Ja, da geht's halt erst mal aufwaerts.
 
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Bild von: - Tirso Und Corinne
Reise: Weltreise
Bericht: Ushuaia - Puerto Natales (Torres del Paine)

Ushuaia - Puerto Natales (Torres del Paine)

13.02.2002 (View count: 3022)
Nachdem wir nun den südlichsten Punkt unserer Reise erreicht hatten ging’s vorerst auf bekannter Strecke zurück Richtung Norden um dann, wieder auf dem Patagonischen Festland Richtung Punta Arenas abzudrehen.

Dort angekommen, deckten wir uns mit allem ein, was für unser kommendes Trecking im Torres del Paine Nationalpark von Nöten sein würde. Das waren vor allem Fressalien für die etwa 8 Tage ohne Versorgung…

Ausserdem verpassten wir unserem Gefährt ein Paar neue Hinterreifen. (Punta Arenas hat eine Zollfreizone „Zona Franca“, wo manches etwas billiger erworben werden kann). Mal sehen, ob nun die Plattfussorgie ein Ende finden wird…

Nach einem kurze Zwischenstopp in Puerto Natales fuhren wir dann umgehend zum Torres del Paine Nationalpark weiter.

Bei strahlendem Sonnenschein und etwa 20 Grad (wie immer mit viel Wind) näherten wir uns den Torres. Das Wetter war aussergewöhnlich gut und sollte auch eine Weile so bleiben…

Unser Fahrzeug erhielt jetzt eine längere (wohlverdiente) Ruhepause und wir machten uns auf Schusters Rappen auf den Weg den Park zu erkunden.

Das frühe Aufstehen am ersten Morgen (5 Uhr) hatte sich gelohnt! Die famosen Torres del Paine waren bei Sonnenaufgang herrlich anzusehen… und nach einem guten Frühstück am Fusse der Berge war auch Corinnes Stimmung wieder besser (soooooooo früh aufstehen und dann noch sooooooo weit hinaufklettern und das ohne Kaffee!).

Anschliessend machten wir uns auf den Circuito, den Weg um das Paine Massiv…

…zum Glaciar Dickson, weiter auf recht guten Wegen und immer schlechterem Wetter (Sturm und Horizontalregen), zum Perros Gletscher…

…um dann, nach Überquerung des Paso John Garner auf den Grey Gletscher zu stossen. (An diesem Tag wanderten wir 10 Stunden, es ging 600m hinauf und dann 1200m hinunter,…uff, und das Ganze auf Wegen, welche in der Schweiz nie und nimmer zum Wandern freigegeben würden. Am Abend waren wir ganz schön geschafft.)

Das Wetter zeigte sich beim Glaciar Grey nochmals von der guten Seite, um daraufhin in die befürchtete und berüchtigte Schlechtwetterphase abzudriften. Schlechtes Wetter heisst: Schneefall, Hagel, Sonnenschein und Sturm zur gleichen Zeit!
Wir hatten wirklich Glück mit dem Wetter, in den 8 Tagen im Park hatten wir nur ganz am Schluss mit diesen misslichen Bedingungen zu kämpfen, welche scheinbar bei manchen Wanderern, über die ganze Zeit geherrscht hatten!

So verliessen wir den Park recht schnell um endlich wieder einmal etwas anderes als Nudeln, Nudeln oder Nudeln zu essen und unsere lädierten Gelenke, Füsse und Rücken zu pflegen. (habt ihr schon mal Zelt, Isomatte, Schlafsack, Kocher, Klamotten und Fressalien während 8 Tagen mit euch im Rucksack herumgeschleppt und dabei ca. 110 km und einige Pässe abgeackert?). Ausserdem freuten wir uns auf unser bequemes Dachzelt.

Unser nächstes Ziel ist nun El Calafate, wo sich der bekannte „Los Glaciares-Nationalpark“ befindet. (Vom Wandern haben wir erst einmal genug…)

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