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Bild von: Res Nüssle
Reise: Sprachaufenthalt in Vancouver (Kanada)
Bericht: Ein Weekend auf dem Wasser...

Ein Weekend auf dem Wasser...

19.09.2001 (View count: 3016)
River Rafting

Genial! Wasser gibts hier in Canada nicht nur am Strand, das Wasser kann man auch auf einem der zahlreichen Fluessen geniessen, dies hier gibt. So wie ich das letztes Wochenende tat:

Schulausflug auf den Thompson River! Die Schule hier organisiert viele Aktivitaeten denen man sich anschliessen kann. Eigentlich wollte ich vor zwei Wochen einen Segeltrip mitmachen, kam aber leider zu spaet. Das war so begehrt, dass die angebotenen Plaetze auf dem Schiff weggingen wie warme Broetchen. Aber fuer den River-Rafting-Trip hats gereicht. Zum Glueck!

Da es ein Schulausflug war, ist es natuerlich verstaendlich dass wir mit einem oiginal-amerikanisch-gelben Schulbus an unsere Destination fuhren. Was leider nicht so bedacht wurde, ist das Schulbusse fuer Kinder gemacht sind, die nicht so lange Beine haben. Was solls, die Fahrt dauerte ja nur drei Stunden bis an den Thompson River. Dieser liegt oestlich von Vancouver und muendet schliesslich in den Fraser-River, welcher schlussendlich wieder durch Vancouver fliesst.

Nach dieser sehr entspannenden Reise durch die kanadische Wildniss erreichten wir die HYAK-Ranch, die Basis-Station des Rafting-Anbieters ( http://www.hyak.com ). Es war, wie es sich natuerlich gehort an diesem Samstag multi-warm, es wurde jedoch empfohlen einen Neopren-Anzug anzuziehen, da das Wasser nicht gerade Badwannen-Temperatur hatte. Und nach 10 Minuten waren alle nass! Aber wir haben noch kein Wasser gesehen! Es war einfach moerderisch warm! Nach einem weiteren kurzen Trip in unserem Schulbus erreichten wir die Einstiegsstelle. Nach kurzer Einfuehrung in die Kunst des River Raften loesten wir die Taue und stachen in den Fluss... Und nahmen durch einen Rueckwaerts-Heupuertzel ein erstes Bad. Multi-Erfrischend!! Was folgte war eine ruhige aber super eindrueckliche Fahrt durch den Thompson-Canyon welcher flankiert ist von der Trans-Canada-Railway. Mucho-lange Zuege haben die hier! Nach 40 Minuten relaxten Dahinschaukeln folgte ein typischer Lunch: Hamburger. Kalt. Fein. Und nun gings los: Nach dem Lunch starben wir in 3.5 Stunden um die 8 Tode. Jede heikle Stelle im Fluss endet mit "of death". Zum Beispiel: "The Green Monster - of Death" etc. Machte aber super Spass, war aber auch superanstrengend. Und super feucht. Also ein weiteres Bad im Fluss, diesmal fuer 15 Minuten. Waeren wir laenger dringeblieben haette das Frostbeulen gegeben! Aber nachdem alle Tode ueberstanden waren gings zurueck zur Ranch, wo es ein typisches Dinner-Barbeque gab: Hamburger. Warm. Fein.

Was folgte waren moerderische 3 Stunden zurueck nach Vancouver im Schulbus. Es war dunkel draussen, im Bus kein Licht, alle total fertig - ein Grund zum schlafen. Kannste denn. Wenn du nicht weisst wie liegen/sitzen was auch immer. Aber ueberlebt. Und mit der Freude wirklich einmal in einem solchen Bus gesessen zu sein :-)

Kanu fahren

Nach einer friedlichen Nacht auf einer weichen Matrazze, welche fast dazugefuert hat, dass ich verschlief, fuhren wir mit dem Bus (oeffentlicher Verkehr) in die Touristen-Ecke Deeb Cove im nordosten von Vancouver. Dort haben wir dann aus Mangel an Kayaks zwei Kanu gmietet und sind dann ein bisschen auf dem Indian Arm rumgegondelt. Leider braucht Kanufahren dieselben Muskeln wie River Raften, was sich auch nach dem ersten Paddelschlag bemerkbar machte... Kanu fahren ist sonst aber gar nicht mit River Raften zu vergleichen, aber die 2 Stunden auf diesem Fluss waren genau richtig. Vor allem war es wieder mal sonnig und ne wunderschoene Gegend dort...

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