Report on a jouney: Rotorua/Taupo - Journey: Neuseeland - Reisebericht von Angi Moser - ontravelreports.com
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Rotorua/Taupo

29.01.2003 (View count: 2243)

Devil's bath
Nun, es ist zwar schon das zweite Weekend vorueber, aber ich bin euch ja noch den Bericht (und die Fotos) zu meinem ersten Wochenend-Trip schuldig...So thats it:

Wir (d.h. ich, zwei andere Schweizerinnen und ein Schweizer, welche ich hier an der Schule getroffen habe) starteten am Freitag Mittag (Nachmittags schwaenzten wir die Schule) mit einem Mietwagen unseren 230km Trip in Richtung Rotorua (liegt ungefaehr in der Mitte der Nordinsel).
Unsere Reise fuehrte uns durch wunderschoene laendliche Gegenden, wo es viele, verzettelt liegende Farmen mit ganz vielen Kuehen und ein paar Schafen gibt. Tatsaechlich habe ich hier auf der Nordinsel bisweilen mehr Kuehe als Schafe gesehen...

Als uns gegen Abend ploezlich ein uebler Gestank nach faulen Eiern in die Nasen stieg, wussten wir: Wir sind in Rotorua!
Natuerlich hatten wir den Backpackers nicht reserviert, so dass wir nicht gleich beim ersten einen Schlafplatz ergatterten. Schlussendlich kamen wir aber dann im 'Cactus Jack's' unter. Wir machten uns auch sogleich auf, um die Thermalquellen zu besichtigen. Diese sind in einem Park schoen angelegt, aber wie bereits erwaehnt, riechen sie nach faulen Eiern. Dieser Duft - der ueber der ganzen Stadt liegt - ist nicht wirklich angenehm, aber man gewoehnt sich schnell daran!
Vom Park aus liefen wir hinunter zum Lake Rotorua, wo ich zum ersten Mal schwarze Schwaene sah!
Da wir noch nicht richtig hungrig waren beschlossen wir, noch zu den etwas ausserhalb Rotoruas liegenden Lakes Green & Blue zu fahren. Und wir kamen just auf den Sonnenuntergang! How beautiful!! Die Stimmung war wirklich bombastisch! Die Seen liegen direkt nebeneinander und sind nur durch einen wunderschoenen forrest voneinander getrennt. Die Waelder hier in NZ kommen mir immer wie Dschungel vor mit ihren Farnbaeumen, die wie Palmen aussehen.
Vom Rest des Abends hatte ich mal wieder nicht allzuviel, da mich auf einmal schreckliche Kopfschmerzen ueberfielen. Ich konnte nicht mal mehr meinen sooo lecker aussehenden Chicken Burger essen...

Am naechsten Morgen - meine Kopfschmerzen waren zum Glueck vorueber - war bereits um 7.00am Tagwach (wir hatten ja noch einiges vor..) Nach einem Mueesli im 'Fat Dog' beschlossen wir, nach Taupo zu fahren und die zweite Nacht dort zu verbringen.
Auf dem Weg nach Taupo luden wir den Tramper Keith (USA) auf, der ebenfalls nach Taupo wollte. Unterwegs legten wir zuerst einen Halt in Waiotapu ein, um den beruehmten Laky Knox-Geisyr (der mit Seife kuenstlich zum Ausbruch gebracht wird) und die vielen dampfenden Krater zu besichtigen.
Den zweiten kurzen Stopp legten wir bei den Huka Falls (Wasserfaelle) ein. Diese sind eigentlich nicht wirklich speziell, aber das Wasser dort ist sehr klar!
Als wir dann in Taupo ankamen, merkten wir schnell, dass diese Stadt (mehr ein groesseres Dorf) ausser Fun-Activities (Sky-Diving, Bundgee-jumping, River-rafting usw.) nicht viel zu bieten hat und wir beschlossen, doch wieder nach Rotorua zurueck zu kehren. Den Nachmittag verbrachten wir dann trozdem mit Keith zusammen beim 'suennele' am Lake Taupo.
Zurueck in Rotorua war natuerlich der Backpacker auch ausgebucht und wir mussten uns wieder auf die Suche nach einer Unterkunft machen. Im 'The Wall' fanden wir schliesslich noch ein Zimmer mit 4 freien Betten. Aber dort gab es keine Decken. Also machten wir uns auf, an einem Samstag Abend um sechs Uhr, einen noch geoeffneten Supermarkt zu suchen, wo wir 'Schlaftueten' kaufen konnten. Nach einer dreiviertelstunde fanden wir dann sogar einen Supermarkt, aber Schlaftueten gab es dort natuerlich keine....Wir wichen dann auf Leintuecher aus!
Nun hatten wir uns wahrlich einen Drink verdient!!
Zum Znacht giengen wir dann meinetwegen wieder ins 'Pig&Wisthle', damit ich doch noch zu meinem Chicken Burger with fries kam...Soo lecker!! Nach so viel essen (in Neuseeland kriegt man immer sehr grosse Teller!) mussten wir uns erst mal ein wenig bewegen, also giengen wir noch tanzen.
Zurueck im Backpackers bekamen wir dann beinahe Krach mit einem aelteren Deutschen Zimmergenossen, da er fand wir seien zu laut gewesen (obwohl er wach war, als wir zurueckkehrten)...
Er 'raechte' sich dann am naechsten Morgen, als er um viertel nach sieben die Vorhaenge aufriss, Licht machte und zum spanischen Zimmergenossen meinte "..the young people must learn!" Wir lernten, dass alte Leute definitiv nicht ins Backpackers gehoeren...

Am Sonntag mussten wir uns leider schon wieder Richtung Auckland begeben. Bevor wir uns aber definitiv auf den Heimweg machten, wollten wir noch unbedingt auf den Mt. Ngongotaha um die Aussicht auf Rotorau zu geniessen und zu 'rodeln'. Auf den Mt. Ngongotaha kann man mit einer Seilbahn fahren, obwohl dieser nur ungefaehr gleich hoch iist wie der Balmberg...Die Aussicht war aber trozdem toll! Und vor allem das rodeln machte riesig spass!

Der letzte Stopp vor Auckland war in Waitomo, wo wir die Waitomo (=Wasserloch in Maori) Caves besichtigten. Die Hoehlen sind sehr alt und man kann sie bereits seit ca. 100 Jahren besichtigen. In den Waitomo Caves ist die Akkustik dermassen gut, dass dort bereits z.B. die Beatls sowie die Wiener Saengerknaben Konzerte gegeben haben. Eine weitere Attraktion der Waitomo Caves sind die vielen Gluehwuermchen, die man auf einer kurzen Bootrundfahrt sehen kann.

Am Sonntag abend kehrten wir dann von einem sehr spannenden, lustigen und interessanten Wochenende zuerueck. Happy aber undendlich muede!



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