Fiji
31.12.2002 (View count: 2755)
Bevor wir euch etwas über Fiji erzählen können, müssen wir uns natürlich erst von Sydney verabschieden. Die Bilder vom Autoverladen seid ihr euch ja inzwischen gewöhnt.
Nun, nach einigem Herumgerenne und –telefonier hatten wir alles auf die Beine gestellt und trafen uns im Hafen von Sydney zur Zollabfertigung und Verpackung des Autos mit den entsprechenden Leuten. Trotz aller Planung verbrachten wir einen halben Tag bis das Auto endlich verpackt war.
Wie froh waren wir als der Container von MSC endlich seinen Lagerplatz gefunden hatte. Das Schiff soll Sydney gemäss Plan am Sonntag den 15. Dezember Richtung Hamburg verlassen.
Von Sydney aus sind wir dann über Auckland nach Fiji geflogen. Als erstes fällt dort auf, dass es sich um einen Multikulti Staat handelt. Neben Kirchen stehen Moscheen und ein bisschen weiter kommt dann ein Hindutempel ins Blickfeld.
Auch auf den Strassen ist die Hölle los und der Einfachheit halber hat man bei den Bussen schon mal die Fensterscheiben weggelassen, es ist ja eh zu heiss und ein bisschen Durchzug kann nie schaden…
In Nadi, der zweitgrössten Stadt auf Fiji hielten wir uns aber nicht lange auf. Die 6- plätzige Beaver der Turtle Airlines sollte uns schon am nächsten Tag auf eine der Inseln in der Yasawa Gruppe fliegen.
Wir verbrachten mal wieder ein paar Tage mit fauligem Nichtstun, tauchen und lesen.
Die Lufttemperatur war jeweils so um angenehme 32 Grad und das Wasser hatte ideale 28 Grad zum Tauchen und Schnorcheln.
Leider kam uns der Pilot viel zu früh wieder abholen und so stiegen wir nach drei Tagen schon wieder in ein Fluggerät.
In unserem Hotel am Strand bei Nadi befassten wir uns dann mit unserm nächsten Teil der Reise, der Rückreise…
Wie es ja schon einige von euch richtig vermutet hatten, war unsere Reisemotivation nicht mehr ganz so wie am ersten Tag unserer Reise. Wir hatten uns also in Sydney dazu entschlossen, einen Unterbruch einzulegen. Das Auto geht per Container nach Hamburg, wo es so Ende Januar ankommen wird. Da wir so oder so das Auto von dort abholen müssen, haben wir uns auch gerade dazu entschlossen, Weihnachten in der Schweiz zu verbringen. Nachdem wir das Auto wieder hier haben, werden wir uns mit der nächsten Zukunft befassen. Optionen bieten sich derer einige, so könnten wir nochmals losziehen um andere Teile der Welt zu bereisen (Südafrika und Asien schweben uns da so vor) oder wir beenden das Zigeunerleben und werden wieder sesshaft oder… wir werden sehen.
Bis bald, und denen die wir nicht mehr vor den Festtagen sehen, wünschen wir eine schöne Weihnachtszeit und einen guten Rutsch ins neue Jahr.